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| Interviewausschnitte (Video): | ||
Die Schule brennt... | |
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... zumindest qualmt es an jeder Ecke. Jedenfalls in der "Schule" von Marco Petry, dem Kinofilm, der gestern in Lüneburg - im Beisein des jungen Regisseurs und drei seiner Hauptdarsteller - seine Premiere feierte.
Und hier im Lüneburger Cinestar passierte wirklich Neues. Nicht nur, daß ein neuer Film anlief. Mit diesem Film beginnt auch ein neuer Trend: Wirklich junger Regisseur macht mit wirklich jungen Schauspielern einen Film über echt junge Leute für richtig junge Zuschauer. |
![]() Der Autor und Regisseur Marco Petry |
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Und das nicht als Kellerproduktion, sondern mit einem 4,8 Millionen-Etat und einem großen Verleih im Rücken. Und der Film ist gelungen und macht richtig Spaß und etwa fünfhundert jugendliche Lüneburger waren dabei.
Und da haben wir noch etwas Neues: Viele dieser Gäste hatten ihre Karten vom CineStar an den Schulen geschenkt bekommen. Das darf ruhig Traditon werden. Und bei einem nächsten Film, der vielleicht nicht so sehr auf Abiturienten abzielt, gibt es bestimmt auch Freikarten für die Hauptschulen. Eine wirklich schöne Idee der Kinomacher. | |
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Aber zurück zu dem Film, in dem seit "Cheech und Chong" mit Abstand am meisten gekifft wird. Das ist aber nur zufällig so. Vielmehr sind die Hauptpersonen in diesem witzigen Film eben eine Clique, in der in Streßsituationen einfach etwas mehr gekifft wird als in anderen Schülercliquen. Zumindest wohl dann, wenn eine Kamera in der Nähe ist. So oder so ähnlich erklärt es der Regisseur jedenfalls auf der anschließenden Pressekonferenz. |
| Der nur noch fast jugendliche Zuschauer könnte Angst bekommen, daß jetzt allen Schülern mit diesem Film gesagt wird "Nun kifft und sauft mal schön, dann wird alles gut und ihr kriegt auch noch ein Abitur dazu". Aber er kann sich wohl entspannen. | |
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Diese Bande, die hier im Film - vom Alter her schon volljährig - vor dem Sprung oder Stoß in die Eigenverantwortlichkeit steht, ist nicht repräsentativ. Wahrscheinlich werden einige Jugendliche vernünftig bleiben!
Vielleicht werden aber auch andere, wie der Oberstreber Karbrüggen im Film, etwas mehr emanzipiert.
Nee nee, ist schon ein guter Film. Das eine oder andere Mal gibt es richtig was zu lachen und so manch Ex-Abiturient wird mit Schmunzeln und ein wenig Magenkribbeln Spaß an dem Film mit seinen herzlichen, fantastisch gespielten Charakteren haben. |
![]() Axel Stein |
| Und bei nicht wenigen zukünftigen Abiturienten wird der Film Kult sein. Das ist schon jetzt klar. Nicht nur wegen der Musik, die übrigens von dem Ex-"Selig"-Macher Jan Plewka mit Kompagnon Goldkind verzapft wurde.
Gut. Für die 30ups gab es aber zum Schluß doch noch mal Supertramp - oder so.
Aber auch wegen der wirklich hervorragenden Schauspieler, wie Axel Stein, der als Moppelsohn von Hausmeister Krause und in anderen Rollen schon weit bekannt ist.
Man muß sich auch echt wundern, was für Erfahrungen diese junge Truppe, die vom Regisseur und Drehbuchautoren persönlich ausgesucht wurde, mit eingebracht hat. Niemand, der nicht eine lange Liste von hervorragenden Referenzen aufweisen kann. Man merkt´s.
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![]() Tim Egloff (li) und Daniel Brühl |
Während Jasmin Schwiers Mittwochnacht bei Harald Schmidt bezauberte, haben in Lüneburg besonders Daniel Brühl und Tim Egloff Sympathiepunkte eingefahren.
Daniel Brühl hat auch schon die nächste Rolle fest im Auge.
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Für das junge Publikum hätte die Eröffnungsfeier ein wenig cooler sein können.
Das Cinestar aber hat einen schönen Clou gelandet. Axel Schlemann 07.12.2000 |
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