Mai 2003

Aktuelles aus Lüneburg   

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Wiederentdeckung eines alten
Lüneburger Tanzbuches

Uraufführung zur Museumsnacht
 
Über 200 Jahre schlummerte es in Archiven und der Lüneburger Ratsbücherei. Jetzt wurde es wiederentdeckt, das Originalexemplar eines Tanzbuches aus dem 18. Jahrhundert, geschrieben vom Lüneburger Stadtmusicus Friedrich Wilhelm Pannenberg.

Pannenberg war von 1784 bis 1792 vom Rat der Stadt bestellt worden, um mit seiner Musikerschar zu allen festlichen und repräsentativen Anlässen aufzuspielen. Darüber hinaus komponierte er jedoch auch und nahm sich dabei der Tänze und Moden seiner Zeit an, der Zeit des Rokoko. Hinterlassen hat er ein Büchlein mit dem Titel "Dreißig Englische Tänze".

Dieses Vermächtnis wurde nun wieder ausgegraben. Und zwar von May Pause, die sich in Lüneburg bereits einen Namen gemacht hat als Leiterin des Höfischen Tanzkreises, der wiederum in den vergangenen Jahren bei vielen Veranstaltungen seine Zuschauer immer wieder in die Welt des Tanzes vergangener Jahrhunderte entführte.

Zunächst mußte die Musik, die nur in einzelnen Stimmen vorhanden war, jedoch wieder spielbar gemacht und die altmodischen Tanzanweisungen in unsere Sprache verständlich umgesetzt werden. Das ist gelungen und das Ergebnis kann bei der Uraufführung anläßlich der Lüneburger Museumsnacht am 24. Mai erlebt und bewundert werden. Im Fürstensaal des historischen Lüneburger Rathauses, in dem Friedrich Wilhelm Pannenberg selbst zu mancherlei Festlichkeit den musikalischen Rahmen geliefert haben wird, nehmen die Mitglieder des höfischen Tanzkreises die Besucher mit in die Welt der raschelnden Kleider und phantasievollen Perücken. Sicherlich ein Highlight.

Weitere Informationen zur Museumsnacht
und alle Programme in den Museen bei


www.lueneburger-museumsnacht.de




 
 
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