Manchmal, wenn wir kurz vor dem Einschlafen etwas Spannendes, Gruseliges gehört haben, dann verfolgen uns die Geschichten in unsere Träume. Besonders, wenn wir ein schlechtes Gewissen haben und uns der Vater ordentlich den Marsch geblasen hat.
Den beiden Geschwistern Hänsel und Gretel ist beim übermütigen Spiel der Staubsauger kaputt gegangen. Der war teuer und überdies ist der Fußboden versaut. Das hat richtig Ärger gegeben, als der Vater nach Hause gekommen ist und zu allem Überfluss hat der noch die Geschichte von der bösen Hexe im Wald erzählt, die einen holt, wenn man nicht brav ist. Klar, das ist nur ein Märchen, aber nachts, irgendwo zwischen Wachen und Schlafen wird aus eben diesem Märchen ein richtiger Albtraum.
So begegnen Hänsel und Gretel also im Schlaf ihren Ängsten und ihrer Einsamkeit, sie müssen ein fantastisches Abenteuer bestehen und schweben in höchster Gefahr. Sie wissen aber auch, dass sie sich auf einander verlassen können, wenn es ernst wird und dass, wenn die Not am Größten ist, plötzlich Hilfe kommt. Und außerdem, das Gute am Träumen ist: irgendwann wacht man auch wieder auf.
Musikalische Leitung: Nezih Seckin
Inszenierung: Friedrich von Mansberg
Weitere Vorstellungen im T3:
im Dez: 21.12.: 10.00 Uhr
im Jan: 07.01.: 15.00 Uhr | 15.01.: 17.00 Uhr
17.01.: 09.00 Uhr + 11.00 Uhr
18.01.: 10.00 Uhr | 26.01.: 10.00 Uhr
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