April 2004

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Storch im ElbSchloss Bleckede gelandet

Schon im neunten Jahr kann ein Storchenpaar in Bleckede live beobachtet werden – doch jedes Frühjahr aufs Neue werden die Störche mit Spannung erwartet.
Storch im Elbschloss Am Mittwoch den 31. März 2004 landete nun der erste Storch auf dem Nest mitten in Bleckede. Mit einer Kamera wird das Geschehen live ins ElbSchloss Bleckede – dem Informationszentrum der Elbtalaue – übertragen.

„Dabei war der Storch so pünktlich wie noch nie, in der Regel wird dieses Nest erst ab Anfang April besetzt“, so Andrea Schmidt, Leiterin der Umweltinformation im ElbSchloss Bleckede.
Jetzt hoffen alle, dass der zweite Storch, üblicherweise das Weibchen, in den nächsten Tagen vor Ostern folgt, damit dann in weiteren zehn Tagen die ersten Eier im Nest beobachtet werden können. Nach einer Brutzeit von ziemlich genau 33 Tagen schlüpfen die Jungen, deren Schnäbel und Beine bis zum Ende des Sommers noch schwarz statt rot sind. Sobald ein Überblick über die Gesamtzahl der besetzten Nester besteht, werden die aktuellen Daten in der Ausstellung des ElbSchlosses präsentiert.

Der Storch ist ein Charaktervogel der Elbtalaue: Rund 250 Storchenpaare brüten in der gesamten Elbtalaue, davon allein im Landkreis Lüneburg gut 60 Paare rechts und links der Elbe. Als typischer Kulturfolger brütet er häufig auf Hausdächern, vielfach aber auch auf dafür extra errichteten Pfählen sowie Strommasten. Ursprünglich ein Bewohner der Sümpfe findet man noch heute vereinzelt Baumnester. Gewöhnlich liegen drei bis fünf Eier im Nest, aus denen zwei bis vier Jungen flügge werden. Für den Bruterfolg wichtig sind genügend feuchte, frische Nahrungsflächen im Umkreis weniger Kilometer rund um das Nest. (Pressemitteilung ElbSchloss Bleckede 31.03.2004)
 



 
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