Artenschutz / SchneeleopardenNABU fordert Schutzprogramm für Schneeleoparden beim Wiederaufbau Afghanistans |
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| Dexel: "Schneeleopard könnte ein weiteres Opfer des Krieges werden" | |
| Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat vor dem Aussterben
der letzten Schneeleoparden in Afghanistan gewarnt. "Der Schneeleopard könnte bald ein weiteres Opfer des Krieges in Afghanistan werden", meinte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Hätten bis zum Jahr 2001 bereits weit weniger als hundert Exemplare in Afghanistan überlebt, sei diese Zahl durch den illegalen Handel der Taliban mit Schneeleopardenfellen noch weiter reduziert worden. In Zentralasien würden derzeit bis zu 2000 US-Dollar für ein Fell gezahlt. "Im vorigen Monat wurde in Jalalabad sogar ein Schneeleopardenschädel zum Kauf angeboten und Flüchtlinge haben sich freies Geleit über die Grenze ins sichere Nachbarland Pakistan mit Fellen erkauft", so Dexel. |
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Afghanistan habe eine lange Tradition im Handel mit Schneeleopardenfellen,
bis zur Invasion durch die Sowjetarmee seien jährlich zwischen
50 und 80 Großkatzen für ihr Fell getötet worden. |
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