| Wirtschaftsförderung von Stadt und Landkreis in einer Hand |
| Um mit anderen Regionen bei der Ansiedlung von Unternehmen mithalten zu können, hat der Aufsichtsrat der Wirtschaft und Touristik GmbH mit einer Reform am 21. Dezember 2000 sichtbare Zeichen gesetzt. | |
![]() |
Die Gesellschaft fungiert künftig unter dem Namen "Wirtschaftsförderung Lüneburg GmbH Stadt und Landkreis Lüneburg".
"Die Darstellung und Vermarktung von Stadt und Landkreis muss in einer Hand liegen. Um uns gegenüber anderen Landkreisen bei der Anwerbung von Betrieben behaupten zu können, dürfen wir nicht miteinander in Konkurrenz treten, sondern müssen unsere Zusammenarbeit noch verstärken," mahnte Landrat Fietz. |
|
Oberbürgermeister Ulrich Mädge zu der Erweiterung der GmbH: "Die derzeitige hohe Arbeitslosenquote, der Verlust von 3000 Arbeitsplätzen im vergangenen Jahrzehnt und die geplante Reduzierung bei der Holsten Brauerei und Johnsen Controls erfordern erhöhten Handlungsbedarf. Auch dem Ausbau der Wirtschaftsförderung in den Nachbarkreisen darf nicht tatenlos zugesehen werden. Wenn wir nicht das Nachsehen haben wollen, müssen wir unsere Position stärken und offensiv werben." |
![]() Oberbürgermeister Ulrich Mädge |
| Die Struktur der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung ist maßgeblich verändert worden. Als weitere Gesellschafter sollen die Sparkassen und Volksbanken in der Region gewonnen werden. Das Budget der GmbH wird von 870.000 auf 1,5 Millionen Mark erhöht. Die Arbeitsplätze werden von 3,5 auf 6 in der Geschäftsführung aufgestockt. | |
![]() Landrat Fietz |
Ein besonders interessanter Aspekt ist der Einsatz eines weiteren Wirtschaftsförderers im sogenannten Ziel 2 -Gebiet der EU, der Gemeinde Amt Neuhaus, der Stadt Bleckede und der Samtgemeinde Dahlenburg.
Diese "Sonderaufgabe" soll durch Fördermittel abgedeckt werden und dazu beitragen, diesem strukturschwachen Gebiet die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. "Auch die Gemeinden sollen sich nicht nur als Gesellschafter der neuen Form der gemeinsamen Wirtschaftsförderung verstehen. Die Anwerbung von Wirtschaftsbetrieben in der Region muss von den "Spitzen" der Gemeinden als Chefsache angesehen und behandelt werden," untermauert Fietz seine Ausführungen. |
| Klaus Dützmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lüneburg GmbH plädiert für den schnellen Abbau von unnötiger Reglementierungsdichte zwischen Verwaltung und Wirtschaft, um mögliche "Investitionsstaus" auszubremsen."
Wir wollen das Gefühl vermitteln, bei uns ist jeder herzlich willkommen und wir werden jede Schwierigkeit schnellstmöglich aus dem Weg räumen, um eine Ansiedlung zu erleichtern,"unterstützt er die Aussagen von Landrat Fietz und OB Mädge. |
![]() Von links nach rechts: OB Ulrich Mädge, Klaus Dützmann, Landrat Fietz |
| Der Oberbürgermeister nennt als "Positiva" für Lüneburg die Eröffnung des Gründerzentrums "e-novum" und den Lüne-park, die Existenzgründer betreuen und einen optimalen Service garantieren.
"Jeder neue Arbeitsplatz, in Stadt oder im Landkreis Lüneburg hat für uns den gleichen hohen Stellenwert und jeder Gewerbetreibende, jeder Betrieb unabhängig von seiner Größenordnung , ist im Landkreis Lüneburg herzlich willkommen," schließt Landrat Fietz. Informationen unter:
| |