Mit "ver.di", der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Lüneburger Heide,
"Gestaltungskraft" und "Gegenmacht" in die Zukunft...

Durch den Zusammenschluss von DAG, Postgewerkschaft, HBV, IG Medien und ÖTV ist "ver.di" die größte Einzelgewerkschaft der Welt.
Auf der Gründungsversammlung von "ver.di", Bezirk Lüneburger Heide "sprachen" ca.100 Delegierte und zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung für "Go ver.di".

Der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Mädge (seit 30 Jahren Mitglied der ÖTV), sieht die Gewerkschaften als soziales Gegengewicht, das Veränderungsprozessen Rechnung tragen muss, um effektiv reagieren zu können.
"Bei der Realisierung des neuen Betriebsverfassungsgesetzes muss das neue Ganze mit Leben erfüllt werden; - mit "ver.di" als Anwalt für die Region."

Nahezu 23.000 Mitglieder in den Regionen Celle, Harburg-Land, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Soltau-Fallingbostel und Uelzen lassen sich über die "ver.di"-Büros vertreten.


Oberbürgermeister Ulrich Mädge sieht die Gewerkschaften als soziales Gegengewicht
Auch Landrat Franz Fietz räumte den Gewerkschaften ihren festen Platz im Sozialgefüge der Bundesrepublik ein.
"Als Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen haben sie einen großen Beitrag zur Ausgestaltung der sozialen Marktwirtschaft geleistet. Sie haben effiziente Vorschläge zur Lösung wirtschaftlicher und politischer Fragen unterbreitet und im Zusammenwirken der Tarifpartner wirksame Mittel des Konfliktausgleichs entwickelt."

Landrat Franz Fietz zu den Delegierten: "Der kommunale Verwaltungsbereich steht vor weitreichenden Entscheidungen"...
Seiner Ansicht nach steht auch der kommunale Verwaltungsbereich vor weitreichenden Entscheidungen und Schritten.

"Kreis, Stadt u. Gemeindeverwaltungen sehen sich zunehmend als Dienstleister für die Menschen in Kreisen, Städten und Gemeinden. Uns ist längst klar, dass auch gewachsene kommunale Strukturen auf dem Prüfstand stehen und nicht um ihrer selbst willen da sind," betonte Fietz.

Regierungspräsidentin Ulrike Wolff-Gebhardt ermunterte "ver.di", sich auch weiterhin gegen den Rechtsradikalismus stark zu machen und auf noch mehr Flexibilität im Dienstleistungsbereich zu achten.
Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen nahm das Bibelwort vom guten Hirten und seinen Schafen als Beispiel für solidarische Verantwortung.

"Wir Menschen kommen ohne intensive Kommunikation, ohne Vertrauen nicht aus, das in einer Gemeinschaft wachsen kann. Wenn wir uns als Gemeinschaft begreifen und erkennen, wie wichtig Solidarität ist, können wir in der "Herde" mit den "Hirten" vieles bewegen zum Wohle aller "...

Auch "ver.dianer" und Lüneburger Künstler von der IG-Medien, dilli (Peter) Dillmann nahm eine Herde Heidschnucken als Motiv für das Plakat der "ver.di"-Gründungskonferenz.


Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen mit einem Bibelwort zum Thema Solidarität
Vorsitzender Peter Dietrich moderierte die Veranstaltung und wandte sich gegen den Vorwurf, dass der neue Verbund aufgrund schwindender Mitgliedszahlen entstanden sei. Der Aufbau der alten Gewerkschaften ist für ihn nicht mehr zeitgemäß - durch die gemeinsame Zuständigkeit (der Verbund gliedert sich in 13 Fachbereiche) ist der Anschluss an die Entwicklungen in der Arbeitswelt sichergestellt.

Der Vorsitzende Peter Dietrich des ver.di Bezirkes Lüneburger Heide und Geschäftsführer Achmed Date nach der Enthüllung von ver.di., der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft Lüneburger Heide.
Für den Geschäftsführer der Gründungsorganisation "ver.di" Lüneburger Heide, Achmed Date bleiben Gewerkschaften eindeutig Kampforganisationen, die vielschichtig organisiert sind. "Wir wollen hinein in die Fläche.

"Ver.di" wird sich einmischen, nicht nur im Betriebsverfassungsgesetz, im Ladenschlussgesetz und Arbeitnehmerschutzgesetz,...auch in der Kommunalpolitik, wie verkaufsoffene Sonntage, Kindergartenöffnungszeiten und beim Öffentlichen Personennahverkehr wird sich "ver.di" verstärkt einbringen," betonte Date.

Auch der Stellv. Landesvorsitzende Lothar Zweiniger machte deutlich, dass die Bedeutung der Gewerkschaften über das unmittelbare Engagement für ArbeitnehmerInnen hinausgeht.
"Gewerkschaften sorgen für das Soziale in der Gesellschaft und gerade jetzt liegt in diesem Bezirk eine konkrete Aufgabe vor uns, nämlich bei der Bundeswehr, wo wir ganz aktuell die Auseinandersetzung um die Zukunft der Beschäftigten führen.

Rund 10.000 Arbeitsplätze sind bundesweit bei der Bundeswehr durch Vorgaben der Bundesregierung, Strukturentscheidungen des Verteidigungsministeriums und den Kooperationsvertrag mit der Wirtschaft gefährdet!


An "ver.di kommt niemand vorbei!"...
Der Aufruf zum Warnstreik fand am 14. Mai 2001 statt, um auch bei der Bundeswehr zu zeigen,
dass an "ver.di" niemand vorbei kommt!"
www.verdi-net.de
ver.di Lüneburger Heide
Katzenstr.3
21335 Lüneburg
Tel.: 04131/ 7624-0,
Fax.: 04131/ / 49382

Fotos: Carmen Deutschmann aus dem ver.di - Bezirk Lüneburger Heide

14.05.2001

 
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