| Oktober 2005
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Aktuelles aus Lüneburg |
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3. Lüneburger
Sülfmeistertage
01. bis 03. Oktober 2005
DAS GROSSE SPEKTAKEL
RUND UM DAS SALZ
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Wettkämpfe, Fassrollen, Festzumg und Sülfmeister 2005! Impressionen der 3. Lüneburger Sülfmeistertage
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Bereits zum dritten Mal ließen die Lüneburger ihr einst größtes Fest die "Sülfmeistertage", auch bekannt als "Kopefest" vom 01. bis 03. Oktober 2005 auf dem Platz am Sande wieder aufleben.
Der historische Anlass für dieses Fest, dessen Höhepunkt schon damals der große Festumzug war, bestand durch die Einsetzung der neuen Sülfmeister. Da es heutzutage aber keine Sülfmeister mehr gibt, haben sich die Organisatoren der Sülfmeistertage, die Lüneburg Marketing GmbH, etwas besonders Spannendes einfallen lassen: die Wettkämpfe um den Sülfmeistertitel.
Acht Mannschaften müssen sich bereits zum dritten Mal in folgenden Disziplinen behaupten: Holzsägen, Holzstapeln, Salzsieden, Soletransport und Salz abfüllen. Tätigkeiten, die jahrhunderte lang verrichtet werden mussten, damit Salz aus der Lüneburger Saline gewonnen werden konnte.
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Das Team Salz der Erde beim "Backsteinspiel"
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Die beiden erstplatzierten Mannschaften müssen dann noch beim großen Fass-Rollen auf dem Platz am Sande gegeneinander antreten. Die Mannschaft die bei dem spektakulären Kope-Fassrollen gewonnen hat, stellt den neuen Sülfmeister der Stadt, der dann den anschließenden großen Festumzug anführen darf.
Neu war in diesem Jahr die Disziplin "Salzsieden", die während des gesamten Wettkampfes "nebenher" gelaufen ist, denn schließlich ist das Salz sieden keine Sache von fünf Minuten! Spannend erwies sich auch das neu eingeführte Startnummernspiel "Backsteine aufstellen". Die Backsteine mussten innerhalb von 60 Sekunden so in einer Reihe aufgestellt werden, dass sie anschließend nacheinander wie Dominosteine umgeworfen werden können. Die Punktvergabe richtete sich nach der Länge der umgeworfenen Steine.
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Begeistert wetteiferten die Besucher unter der Moderation von Radio Zusa mit, denn sie erlebten tolle Tage in Lüneburg, rund um das große Spektakel um das Salz. Neben dem Wettkampfgeschehen, bot das Sülfmeisterfest einen großen Markt auf dem Platz am Sande an, auf dem altes Handwerk vorgeführt wurde, Kunsthandwerk bestaunt und erworben werden konnte und außergewöhnliche Köstlichkeiten angeboten wurden.
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Am Samstag, 01.10.05 stritten bereits sieben Schülermannschaften der 7. und 8. Klassen um den Titel "Sülfmeisterschule 2005".
Mit dabei waren Die Hauptschule Kreideberg, das Juze Limits Team (Embsen), das Johanneum Lüneburg mit zwei Mannschaften, die Rot-Kreuz-Krümel, die Hauptschule Stadtmitte und die Schule am Katzenberg.
Trotz des unaufhaltsamen Dauerregens bewältigten die Mannschaften ihre Aufgaben mit Bravour. Tapfer lieferten sie sich sogar ein Kopf-an-Kopf Rennen. Vor der letzten Disziplin war noch alles offen.
Am Ende konnten sich drei Mannschaften für das Fassrollen am Montag durchsetzen: Die beiden Mannschaften des Johanneums, die Klassen 7FB und 8FB und das Juze Limits Team (Embsen).
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Kulinarische Köstlichkeiten gab es rund um den Platz am Sande
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City's Sanger Tony Krahl begeisterte tausende Besucher auf dem Platz am Sande
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Pünktlich zum Konzert von City am Samstagabend, hörte es auf zu regnen, so dass nicht nur eingefleischte City-Fans, sondern tausende Besucher auf dem Platz am Sande die Band gebührend feierten.
Zwei Stunden lang begeisterten die Musiker mit neuen und alten Songs. Das bekannte Lied "Am Fenster" war nur einer der Höhepunkte des Konzertes. Erst nach vielen Zugaben entließen die Gäste City wieder.
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| Am Sonntag ging es nun um den begehrten Sülfmeistertitel 2005.
Bei den Wettkämpfen 2003 gewann das Team vom SaLü mit Fred I. Im Jahr 2004 die Handwerker, wodurch Eckhard Pols der abzulösende Sülfmeister war. Denn bei einem nochmaligen Sieg der Handwerker, würde jemand anderes aus der Truppe dieses Amt einnehmen.
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Dieses Jahr traten auf dem Platz am Sande gegeneinander an: Vertreter der Kirche, Handwerker, SaLü, Rat der Stadt Lüneburg, Vertreter Volksband, Marktbeschicker, Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz.
Wie schon bei den Jugendlichen gab es in diesem Jahr auch bei den Erwachsenen sehr spannende Wettkämpfe zwischen den Mannschaften. Sie sägten und stapelten Holz um die Wette, meisterten das Salzsieden, ohne zu Murren, schließlich war es ganz schön heiß an der Siedepfanne, gaben alles beim Soletransport, obwohl das Kopfsteinpflaster durch das überschwappende Wasser schon arg glatt war, und waren bei der letzten alles entscheidenden Disziplin sehr geschickt beim Salzabfüllen.
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Das SaLü-Team beim Holsstapeln
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 Von links nach rechts: Jochen Manske (Radio ZuSa), Gerd Kreutz (Lüenburg Marketing GmbH), Eckhard Pohls (Sülfmeister 2004), nebst Nachwuchs, passen auf, dass beim Geld zählen alles mit rechten Dingen zugeht... |
Die Spielregel sieht normalerweise vor, dass die beiden erplatzierten Mannschaften an dem Kope-Fassrollen teilnehmen, da aber vier Mannschaften diese Plätze punktgleich belegten, die Marktbeschicker, die Handwerker, der Rat der Stadt Lüneburg und die Mannschaft der Volksbank, entschieden die Veranstalter, dass alle vier Mannschaften das Fass rollen müssen - oder dürfen?
Denn wer das große Kopefass am schnellsten den Platz am Sande einmal hoch-und wieder runterrollt, dessen Mannschaft stellt den Sülfmeister 2005.
Vier Mannschaften lagen nach diesen Disziplinen gleich auf, wobei sich die Marktbeschicker noch den Bonus-Punkt beim Spenden sammeln holten.
(Auch das war in diesem Jahr neu: die Mannschaften wurden dazu angehalten, Spenden für die Sülfmeistertage 2006 zu sammeln. Die Spender erhielten für 1 EUR den Aufkleber "Ich bin ein Sülfmeister".
Die Marktbeschicker sammelten den Höchstbetrag von 543,- Euro ein.
(hr - 02.10.2005)
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Sülfmeister 2005
So spannend wie dieses Jahr war es bisher noch nie, bestätigte der Master-Schiedsrichter Heiko Meyer. Sowohl bei den Schülermannschaften, als auch bei den Erwachsenen mussten dieses Jahr mehr als zwei Mannschaften die Kope, also das große, schwere Fass, einmal den Sande hoch- und wieder hinunterrollen.
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Umringt von tausenden von Menschen, die Spalier standen und mit riesigem Applaus, gab es ein sehr knappes Ergebnis: Den vierten Platz belegte der Rat der Stadt Lüneburg mit 1 Minute und 20 Sekunden, 3. Platz: Volksbank Lüneburg mit 59 Sekunden und gleich darauf die Handwerker mit 58 Sekunden.
Den 1. Platz schafften dieses Jahr die Marktbeschicker mit legendären 53 Sekunden:
erst eine Woche vor Beginn der Sülfmeistertage meldeten sie sich für die Wettkämpfe an und rechneten vorerst nicht mit einem Sieg! Als überglückliche und erste weibliche Sülfmeisterin Elke I, führte Elke Wilckens, zusammen mit Andreas Gensch den anschließenden Festumzug durch die Innenstadt Lüneburgs an.
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Der Rat der Stadt Lüneburg kämpft beim Fassrollen um den Sülfmeistertitel 2005
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| Bei den Schülermannschaften behauptete sich das Limits Team aus Embsen. Sie schafften das Fass in 1 Minuten und 12 Sekunden den Sande hoch- und wieder runterzurollen und holten somit den Titel Sülfmeisterschule 2005. Den zweiten Platz belegte die Klasse 7 FB des Johanneums Lüneburg mit 1 Minute und 39 Sekunden und den dritten Platz die Klasse 8 FB des Johanneums Lüneburg mit 1 Minute und 50 Sekunden. |
Elke I, führte als 3. Lüneburger Sülfmeisterin der Neuzeit mit Andreas Gensch den Festumzug an
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Der große Festumzug, die Kopefahrt 2005 in Lüneburg wurde von ca. 50.000 tausend Menschen begleitet. Die Straßenzüge der Lüneburger Innenstadt waren umsäumt von tausenden von Menschen, die gespannt waren auf die neue Sülfmeisterin Lüneburgs.
Der Festumzug mit über 120 Gruppen und ca. 2.500 Beteiligten begeisterte die Leute von nah und fern. Los ging es am Lambertiplatz über den Marktplatz bin hin zum Sande, wo die einzelnen Gruppen von Radio ZuSa vorgestellt wurden.
Radio ZuSa moderierte den Festumzug souverän, lässig, humorvoll und spontan.
Vielen Dank hierfür an Martina Meister und Jochen Manske, die mit ihrer gelungen Moderation die gesamten 3. Lüneburger Sülfmeistertage medial begleiteten und bereicherten. |
Die meiste Arbeit über das gesamte Jahr, hatten natürlich die Organisatoren, die Lüneburg Marketing GmbH, zu bewältigen. Chef-Organisator Gerd Kreutz und sein gesamtes Team sind überglücklich über die dritten Lüneburger Sülfmeistertage.
Auch Jan Peter Halves, der Geschäftsführer freute sich über die gelungene Organisation und insbesondere über das Wetter, ohne das es diese schönen, harmonischen Sülfmeistertage in der Form sicherlich nicht gegeben hätte.
Ausdrücklich erwähnt werden sollte, dass dieses Fest ohne die Unterstützung der Wirtschaft durch Sponsoring und insbesondere durch die vielen ehrenamtlichen Helfer und Beteiligten, die sich für die Lüneburger Sülfmeistertage begeisterten, nicht möglich gewesen wäre.
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 Martina Meister und Jochen Manske, moderierend beim Festumzug der
3. Lüneburger Sülfmeistertage |
Viele wurden durch die Abschlussveranstaltung "das Fass brennt" bestätigt. Die Lüneburger stehen zu ihrer Stadt und setzten sich für sie auf verschiedenste Art und Weise ein. Die Besucher sangen mit Honoratioren der Stadt und "Top for Tea", das "Lüneburg-Lied" und wussten warum sie all die Strapazen auf sich genommen haben…
(hr - 03.10.2005)
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