| Oktober 2004
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Aktuelles aus Lüneburg |
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2. Lüneburger
Sülfmeistertage
01. bis 03. Oktober 2004
DAS GROSSE SPEKTAKEL
RUND UM DAS SALZ
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| Die 2. Lüneburger Sülfmeistertage waren ein voller Erfolg
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| Dieses Jahr boten die Sülfmeistertage nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch einen großen Markt, der die aufregenden Spiele zur Ermittlung des neuen Sülfmeisters begleitet hat.
Der Markt hatte Allerhand zu bieten: |
Altes Handwerk auf dem Platz Am Sande
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Altes Handwerk wurde vorgeführt, Kunsthandwerk konnte bestaunt und erworben werden und außergewöhnliche Köstlichkeiten wurden angeboten.
Aber worum geht es eigentlich bei diesen Sülfmeister-Wettkämpfen?
Acht Mannschaften müssen sich in vier Disziplinen behaupten: Holzsägen, Holzstapeln , Soletransport und Salzsacknähen. Tätigkeiten, die jahrhunderte lang verrichtet werden mussten, damit Salz aus der Saline gewonnen werden konnte.
Dieses Jahr traten am Samstag, 04.10.04 auf dem Platz am Sande gegeneinander an:
AGL, Arche Noah (Vertreter der Kirche), Handwerker, SaLü, Rat der Stadt Lüneburg, Donnerfässer (Vertreter der Uni Lüneburg), Hoka Devils (Karstadt und Hoteliers) und das Deutsche Rote Kreuz.
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Unter der Moderation von Radio ZuSa zeigten schon am Freitag fünf Schülermannschaften aus den 7. und 8. Klassen wie man die erforderlichen Disziplinen am besten bewältigt. Die Schüler kämpften um den Titel "SülfmeisterSchule 2004.
Die beiden erstplatzierten Mannschaften sowohl der Schüler als auch der Erwachsenen mussten am Sonntag, den 03. Oktober gegeneinander beim Fass-Rollen antreten.
Die Mannschaft die bei dem spektakulären Kope-Fassrollen gewinnt, stellt den neuen Sülfmeister der Stadt, der dann den anschließenden großen Festumzug anführen darf.
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Die Moderatoren von Radio ZuSa begrüßen die Schülermannschaften
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| Die Schülermannschaften haben am Freitag schon alles gegeben. Mit dabei waren
Die Hauptschule Kreideberg, das Juze Limits Team (Embsen), die Schule Marinau, die Pussy Cats (Schule am Katzenberg, Adendorf) und die Muschikatzen (Realschule Winsen, Roydorf).
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Die Schule Marinau holte sich am Freitag den ersten Platz
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Welche dieser Mannschaften nun am Fassrollen teilnimmt und den Titel "Sülfmeisterschule 2004" bekommt, war bis zum Schluss spannend. Durchgesetzt hat sich auf dem ersten Platz die Schule Marienau.
Den zweiten Platz belegten gleichauf das Juze Team und die Schule Winsen Roydorf. Da beide Teams am Sonntag mit Vorbereitungen zum Festumzug beschäftigt sind, werden im Finale am Sonntag die Pussy Cats antreten.
(Sa, 02.10.04)
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SaLü wieder oben auf - Revanche für die Handwerker
Am Samstag haben sich nun auch die acht Erwachsenen-Mannschaften den vier Disziplinen gestellt. Oftmals nicht ganz so rasant wie bei den Jugendlichen, meisterten sie die Aufgaben aber mit Bravour.
Lange Zeit lagen die Mannschaften "Arche Noah", "SaLü" und "Handwerker" gleich auf. Erst
bei der letzten Disziplin (Salzsäckchen nähen und mit Salz befüllen) entschied sich, welche beiden Mannschaften am Sonntag gegeneinander beim Fassrollen antreten werden.
Sensationell ist, dass die Handwerker somit eine Revanche bekamen, denn genau dieses Duell gab es letztes Jahr beim Fassrollen auch. Kann Fred I. seinen Titel verteidigen? Oder werden die Handwerker 2004 den Sülfmeister stellen?
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Fred I freut sich über die mögliche Titelverteidigung
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Sülfmeister 2004
Der Sonntag kann zurecht als der Höhepunkt der Sülfmeistertage betrachtet werden. Die beiden Siegermannschaften des Vortages, das Team des Salüs und das Team der Handwerker mussten sich beim Fassrollen beweisen. Die Siegermannschaft des heutigen Tages stellt nichts weniger als den neuen Sülfmeister der Stadt Lüneburg. |
Fred I übergibt die Sülfmeisterkluft an den neuen Sülfmeister Eckhard I
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Es war spannend bis zuletzt. Die beiden Mannschaften mussten nacheinander die Kope, also das Fass einmal den Sande hinauf und wieder hinabrollen. Umringt von tausenden von Menschen und riesigem Applaus gab es ein sehr knappes Ergebnis.
Die Mannschaft der Salztherme Lüneburg hatte diese Jahr das Nachsehen ( Zeit: 1 Minute 23 Sekunden). Die Handwerker nutzten ihre zweite Chance (Zeit: 1 Minute 19 Sekunden) und erreichten dieses Jahr den Titel Sülfmeister 2004. Glasermeister Eckhard Pols wird als Eckhard I den Festumzug anführen.
Bei den Schülermannschaften behauptete sich die Schule Marinau. Sie schafften das Fass in 2 Minuten und 3 Sekunden den Sande hoch- und wieder runterzurollen und holten somit zum ersten Mal den Titel Sülfmeisterschule 2004.
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| Die Kopefahrt 2004 (der Festumzug)in Lüneburg wurde von mindestens 50.000 Menschen begleitet. Die Straßenzüge der Lüneburger Innenstadt waren umsäumt von tausenden von Menschen, die gespannt waren auf den neuen Sülfmeister und vor allem auf die vielen tollen Ideen, die die Menschen aus Lüneburg und dem Landkreis sich haben einfallen lassen. |
Der Festumzug mit über 100 hundert Gruppen und ca. 1700 Beteiligten begeisterte die Leute von nah und fern. Los ging es am Lambertiplatz über den Marktplatz bin hin zum Sande, wo die einzelnen Gruppen von Radio ZuSa vorgestellt wurden.
Radio ZuSa moderierte den Festumzug souverän, lässig, humorvoll und spontan.
Vielen Dank hierfür an Wolfgang Laudan, Martina Meister und Dirk Hartkopf, die auch die Wettkampfspiele am Freitag und Samstag moderierten, die ebenso live im Radio übertragen wurden.
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Über 50.000 Menschen bestaunten an den Straßenzügen den Festumzug
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Das Fass "brennt"
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Die Veranstalter der Sülfmeistertage, die Lüneburg Marketing GmbH konnte zufrieden sein. Der zweite Anlauf bestätigte die Entscheidung, dass es auch 2005 wieder Sülfmeistertage in Lüneburg geben wird.
Deutlich wurde dies nicht zuletzt durch die Abschlussveranstaltung auf dem Platz Am Sande. Das Fassverbrennen erlebten viele tausend Lüneburger und Besucher mit Begeisterung.
Waren es 2003 noch einige tausend, so kann man sagen, dass es dieses Jahr eine immense Steigerung der Besucherzahlen zu verzeichnen gibt.
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| Vergessen sollte man nicht, dass dieses Fest ohne die Unterstützung der Wirtschaft durch Sponsoring und insbesondere durch die vielen Helfer und Beteiligten, die sich für die Lüneburger Sülfmeistertage begeisterten, nicht möglich gewesen wäre.
(hr - 03.10.04) |
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