Oktober 2004

Aktuelles aus Lüneburg   

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2. Lüneburger
Sülfmeistertage

01. bis 03. Oktober 2004

DAS GROSSE SPEKTAKEL
RUND UM DAS SALZ
2. Lüneburger Sülfmeistertage
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Das historische Kopefest

Während der ohnehin schon närrischen Fastnachtstage bot in alter Zeit das Kopefest ein willkommenes zusätzliches Spektakel für alle armen und reichen, kleinen und großen Lüneburger.
Es war gewiss einer der Höhepunkte des Jahres. Anlass war die Einsetzung der neuen

Sülfmeister. Was war die Kope?
Sie war ein großes, mit Steinen gefülltes Fass. In wildem Galopp wurde es anlässlich des Kopefestes durch die Straßen gezogen, ausgehend von der Saline und wieder zurück. Diese Übung war weder leicht noch ungefährlich.

Im folgenden Umzug fanden sich zu Fuß, zu Pferd und in Wagen viele, viele Narren und Närrische, aber auch Diener und Ratsherren, Schwärme allegorischer Gestalten, Helden, Berufsstände, Musen, Tugenden und Laster, jeweils mit charakteristischem Beiwerk. Dazwischen verkleidete Musikanten mit Dudelsäcken und Schalmeien. Rund einhundertfünfzig Pferde waren an der Fahrt beteiligt! Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut. Am Ende der Fahrt wurden die Kopen vor der Saline mit Musik und Tanz fröhlich und feierlich verbrannt. Danach ging das Fest weiter, in den Straßen sowie den Gilde- und Gasthäusern.

Die historisch gesicherten Kopefahrten fallen in die Blütezeit der Salz- und Hansestadt: Die erste schriftliche Erwähnung fand sich 1472, die letzte fand 1629 statt.



 
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