| Oktober 2003
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Aktuelles aus Lüneburg |
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1. Lüneburger Sülfmeistertage
03. bis 12. Oktober 2003
DAS GROSSE SPEKTAKEL RUND UM DAS SALZ
Aspekte - Impressionen - Fotogalerie...
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Der Höhepunkt der Sülfmeistertage Das Fassrollen - Die Kür des neuen Sülfmeisters und der große Festumzug
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Spannend wurde es am Sonntag, 12. Oktober 2003. Die beiden Siegermannschaften des Vortages,
das Team des Salüs und das Team der Handwerker mussten sich beim Fassrollen beweisen. Aus Spaß
wurde ein bisschen Ernst, denn die Siegermannschaft des heutigen Tages stellt nichts weniger
als den neuen Sülfmeister der Stadt Lüneburg. Er ist ein bisschen so etwas wie die Heidekönigin,
bemerkte Wolfgang Laudan von Radio ZuSA. Radio ZuSa moderierte und berichtete in humorvoll-unterhaltsamer
Weise den ganzen Nachmittag live über das Spektakel rund um das Salz.
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 Das Salü-Team gewinnt das Fassrollen und stellt den Sülfmeister 2003 |
| Die vielen Besucher warteten gespannt auf die Teams und bildeten ein Spalier über den gesamten Platz am Sande. Das Fass musste einmal runter- und wieder hochgerollt werden. Die Spannung stieg und es dauerte eine Weile bis die Schiedsrichter endlich die Zeiten durchgaben. Das Salü-Team hat gewonnen und stellt somit den neuen Sülfmeister der Stadt Lüneburg. Fred der I, heißt er bis zu den nächsten Sülfmeistertagen…
Fred Klaus, Betriebsleiter der Salztherme Lüneburg freute sich riesig.
Er stammt aus Berlin und lebt seit 15,5 Jahren in Lüneburg. Er ist sehr stolz der 1. Lüneburger Sülfmeister der Neuzeit zu sein und wünscht sich, dass Lüneburg wieder so reich wird wie vor 500 Jahren.
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 Der alte und der neue Sülfmeister kurz vorm "Kleiderwechseln" |
Die zweitplatzierten Handwerker erhielten jeweils eine Urkunde und 15 Liter Freibier. Sie haben sich sehr gut geschlagen. Die Proklamation des neuen Sülfmeisters auf der Bühne fand in Gegenwart des Oberbürgermeisters Ulrich Mädge statt, der in einem Originalkostüm eines Oberbürgermeister aus dem 17. bis 18. Jahrhundert gekleidet war (ein spanisches Modell, das man auch auf diversen Gemälden im Rathaus bestaunen kann.)
OB Ulrich Mädge hofft, dass die Handwerker bei den nächsten Sülfmeistertagen wieder dabei sind, denn die Handwerker waren es, die den Sülfmeistern als erstes Paroli boten. Die Sülfmeister stellten noch im 16. Jh. ausschließlich die Vertreter im Rat der Stadt Lüneburg.
Das Küren des neuen Sülfmeisters kann allerdings nur der alte Sülfmeister vornehmen und so ist es auf der Bühne geschehen. Der alte und der neue Sülfmeister wechselten die Gewänder.
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Nun war es soweit. Der neue Sülfmeister war gekürt und sollte mit einem großen Festumzug
gefeiert werden. Tausende Lüneburger und Gäste aus nah und fern säumten inzwischen die Straßen
und Plätze Lüneburgs. Um 15.00 Uhr ging er los. Der große Festumzug, an dem über 1.700 Menschen
und über 100 Gruppen insgesamt beteiligt waren war ein großer Erfolg. Fred I führte den
Festumzug an. Er zog beritten, mit Andreas Gensch, das Fass an, das im Anschluss traditionsgemäß
auf dem Platz am Sande "verbrannt" werden sollte. Ihm folgten der Rat der Stadt Lüneburg in
historischer Kleidung und viele weitere Vereine und Gruppierungen, die sich allesamt
in historischen Kostümen oder schön geschmückten Wagen und durch szenische Darbietungen
präsentiert haben. Die Gäste dankten es ihnen mit Szenenapplaus.
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 Der große Festumzug - hier im Bild der Rat der Stadt Lüneburg |
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 Das Fass brennt... |
Das traditionelle Fassverbrennen auf dem Platz Am Sande beendeten die 1. Lüneburger
Sülfmeistertage. Da aber das große Fass heutzutage sehr wertvoll ist, wurde es nicht verbrannt.
Ein Pyrotechniker des Theaters Lüneburg ließ sich eine außergewöhnliche Choreografie einfallen.
Er überraschte mit einem kleinen Fassfeuerwerk, das die Gäste begeisterte. Umrahmt wurde die
feurige Kulisse von Fackelträgern der Leibgarde des neuen Sülfmeisters. Nicht Geringere als
Mitglieder des Teams des Salüs verfeinerten die Kulisse auf dem Platz Am Sande.
Wie in alten Zeiten endeten so die 1. Lüneburger Sülfmeistertage mit einem feucht-fröhlichem Gelage auf dem Platz am Sande - jeder feierte in seiner Gilde.
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