„Schaufenster“ im Wasserturm eröffnet

Lüneburg. „Global denken und lokal handeln, das ist die Botschaft von Agenda 21 und ELLA, das zeigt auch diese Ausstellung“, sagte Bürgermeister Uwe Inselmann am Sonntag, 24. November, zur Eröffnung des „Schaufensters für eine nachhaltige Entwicklung“ im Lüneburger Wasserturm. An praktischen Beispielen zeigen die vier europäischen Städte Modena (Italien), Graz (Österreich), Langenthal (Schweiz) und Lüneburg, dass Nachhaltigkeit machbar und finanzierbar ist.

Produkte aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsunternehmen sind ausgestellt, unter anderem auch ein „Ökologisches Haus“. Lüneburger Handwerksbetriebe und Unternehmen haben das Modell in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Lüneburg-Stade entwickelt und gebaut. Es zeigt den Einsatz umweltverträglicher Baustoffe, zum Beispiel Dämmstoffe aus recyceltem Zeitungspapier, Farben auf Pflanzenbasis oder schadstofffreie Holzkonstruktionen.

Interessierte können die Ausstellung im
Lüneburger Wasserturm bis zum 6. April 2003 besuchen.

ELLA steht für „Entwicklung und Lernen in Lokalen Agenda 21-Prozessen". Das Projekt ist auf Initiative von Prof. Dr. Ute Stoltenberg (Universität Lüneburg) als internationales Kooperationsmodell zwischen Städten und Universitäten gegründet worden. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde daran gearbeitet, neue Wege zu finden, um die Gedanken der Agenda 21 bekannter zu machen. (sp)
25.11.02


 
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