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Hochwasser auf der Ilmenau steigt
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Lüneburg. Der Wasserpegel der Ilmenau steigt und steigt. Freitag, 3. Januar, um 7.30 Uhr wurden in Bienenbüttel 2.15 Meter gemessen.
,,Normal sind 88 Zentimeter“, sagt Bernd Broszukat, Leiter des Bereiches Umweltschutz der Stadt Lüneburg: ,,Hochwasseralarm wird bei
einem Pegel von 2,50 Meter ausgelöst.“ Dann werden Betriebe und Anwohner, die am Fluss wohnen, über eine Telefonkette alarmiert.
Ob die Marke erreicht wird, das ist angesichts der unbeständigen Wetterlage für Broszukat schwer vorherzusagen. ,,Wir gehen am
Sonnabendmorgen von einem Pegel von 2,45 Meter am Messpunkt Bienenbüttel aus.“
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Besonders gefährlich ist die Lage an Bächen und Flüssen nicht nur wegen des unberechenbaren Wetters, sondern auch weil der Boden
gefroren ist. Er nimmt kein Regenwasser auf, es fließt gleich in die Gewässer. Da ist Broszukat schon glücklich, dass es schneit, denn der
Schnee muss erst schmelzen, das dauert und verzögert den Abflussprozess.
Die Ilmenauwiesen laufen langsam voll Wasser. Freitag wurde deswegen auch schon die Teufelsbrücke in Wilschenbruch gesperrt. Auch
die Amselbrücke hat die Stadt im Auge.
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Die Ilmenau am Stintmarkt in Lüneburg - 03.01.03 |
Die Lage ist zwar ernst, aber längst nicht so bedrohlich wie vor einem halben Jahr. Im Sommer 2002 stieg der Ilmenau-Pegel an der Marke
Bienenbüttel auf 2,85 Meter, das war das schlimmste Hochwasser seit 32 Jahren. Die schwersten Hochwasser der Vergangenheit erlebte
Lüneburg 1941 mit einem Wasserstand von mehr als 3,50 Meter und im März 1970 mit 3,23 Meter.
(sp )
03.01.03
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