"Keine Rolle rückwärts in der Energiepolitik" Bundesumweltminister Jürgen Trittin in Lüneburg
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Diesmal ohne Sonnenblumen, dafür unter strahlendem Sonnenschein präsentierte Bundesumweltminister Jürgen Trittin, Bündnis 90 Die Grünen, zusammen mit der Bundestagskandidatin Marianne Tritz die Eckpfeiler grüner Umweltpolitik auf dem Lüneburger Marktplatz.
Mit einer gehörigen Portion Humor, gepaart mit politischem Zynismus demaskierte Trittin die politischen Gegner, und manchmal auch den Koalitionspartner SPD.
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Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf dem Lüneburger Marktplatz |
Seiner Meinung nach hat die CDU/F.D.P - Opposition frei nach dem Motto "nach uns die Sintflut" bisher alle erfolgreichen Klimaschutzprogramme der Grünen abgelehnt.
"Wissen sie eigentlich, warum die Schwarzen "Schwarze" heißen? Weil sie seit Klaus Töpfer im Umweltschutz nichts mehr zu bieten haben, als ein großes "Schwarzes Loch"! (Der ehemalige CDU Minister Töpfer ist heute Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP)
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Von Seiten der Opposition werde immer wieder versucht, Entscheidungen hinsichtlich des Klimaschutzes, wie das Erneuerbare -Energien- Gesetz, den naturverträglichen Flussausbau, das Naturschutzgesetz, die Agrarwende oder die ökölogische Landwirtschaft zu verhindern. "Die CDU gönnt dem Bauern nicht, dass er mit dem Windrad eine zweite Ernte auf dem Feld hat."
Zur Verkehrspolitik: " Die gleichen Nahrungsmittel müssen nicht Tausende von Kilometern weit entfernt produziert werden, um dann endlich hier verkauft zu werden. Wenn Transporte weiterhin so billig sind, wird Deutschland zum Transitland.
Wir fordern 15 Cent Gebühr pro km und das verlagern den Güterverkehr auf die Schiene. "Just in time" ist nur ein anderes Wort für Stau! Deutschland ist weltweit Spitzenreiter bei der Einsparung von CO²." |
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| Nur mit konsequenter Vorsorge- und Hochwasserpolitik können die Kosten des Klimawandels in Grenzen gehalten werden. Das heißt im Klartext: CO² - Ausstoß weiter verringern, Einführung des 3- Liter - Autos, Klimagase massiv reduzieren, Flußauen schützen, Entsiegelungsprogramme fördern und natürlich der Erhalt der Ökosteuer."
Mit einem sehr anschaulichen Beispiel verdeutlichte Trittin die wichtige Rolle der Grünen als Koalitionspartner der Regierungskoalition.
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Bundestagskandidatin Marianne Tritz, Jürgen Trittin und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Lüneburger Stadtrat Andreas Meihsies |
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Jürgen Trittin gibt Autogramme |
"Unabhängig von einem gelben Spaßkanzler mit einem 30 -Liter- Spaßmobil brauchen beide Kanzlerkandidaten Koalitionspartner.
Unsere Zielrichtung ist in diesem Punkt sehr eindeutig. Eine Herde bedächtiger roter Schafe weidet auf der Weide der Reform. Dort gibt es 47 agile grüne Hirtenhunde, die versuchen, diese roten Schafe immer wieder auf die Grüne Weide zu treiben."
Der Bundesumweltminister sparte auch nicht an Hinweisen auf weitere grüne Erfolgskonzepte, wie z.B. das erneuerbare Energiegesetz, naturnahe Waldwirtschaft oder "Grün-Rote" Arbeitsmarkt- und Außenpolitik. Trittin abschließend zu dem ständigen "auf und ab" der Wahlprognosen: Die Wahl wird nicht von Emnid, Infas und schon gar nicht von der Bildzeitung entschieden, sondern von uns allen!"
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| 27.08.2002 |
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