Landeskrankenhaus Lüneburg legt Festschrift vor
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In 17 Aufsätzen bietet die gerade erschienene
Festschrift "100 Jahre Landeskrankenhaus Lüneburg" vielseitige Informationen.
"In diesem Buch wird die wechselvolle Geschichte und die Entwicklung der im Jahre 1901 gegründeten Provinzial- und Pflegeanstalt zum Niedersächsischen Landeskrankenhaus Lüneburg eindrucksvoll nachgezeichnet. |
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Dank gebührt den
Autoren auch dafür, dass sie das dunkelste Kapitel in der Geschichte dieser
Entwicklung, die Morde an psychisch Kranken und geistig Behinderten im `Dritten
Reich` von 1933 bis 1945, nicht ausgespart haben," so Frau Dr. Gitta
Trauernicht, Niedersächsische Ministerin für Frauen, Arbeit und Soziales.
Über ein Dutzend Autoren haben verschiedene Themen untersucht und in oft reich bebilderten Aufsätzen dargestellt. Es wird die Architektur angesprochen, die Anstaltsseelsorge, die Lage des Pflegepersonals, der Wandel in der psychiatrischen Behandlung der Kranken, die NS-Verbrechen im "Dritten Reich", die wechselnden Direktionen, die Psychiatriereform und aktuelle Veränderungen. Hinzu kommen Abbildungen zu Anstaltsfesten und künstlerischen Arbeiten von Patienten. Die Festschrift bietet insgesamt einen ausgesprochen bunten und
vielschichtigen Rück- und Überblick. Es konnte keine geschlossene Festschrift
werden, vielmehr machen unterschiedliche Wahrnehmungen und Sichtweisen eine
besondere Stärke des Gesamtwerkes aus. Die Festschrift kann ab sofort bestellt werden | |
| 20.06.2001 | |