Denkmalpflege auf der Blickpunkt-MesseStadtgeschichte vom Untergrund bis in den Dachfirst |
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Denkmalpflege in Lüneburg
Nicht nur dem kundigen Bürger oder Besucher der Stadt Lüneburg wird bei der Betrachtung der Straßenfassaden, des Rathauses oder der Kirchen bewusst, welch bedeutende Geschichte diese Gebäude widerspiegeln. In den Grenzen der ehemaligen mittelalterlichen Stadt befinden sich heute über 1000 Baudenkmale, die durch glückliche Umstände von Stadtbränden und Kriegszerstörungen verschont blieben. |
![]() Denkmalpfleger(in) Frau Kaeding und Herr Dr. Ring |
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Nur wenige werden dagegen wissen, dass sich nicht minder bedeutende Geschichtsquellen im Boden verbergen. Die Fragmente abgebrochener Gebäude, Objekte aus heimischen Werkstätten und Waren eines weit gespannten Handels kommen bei Ausgrabungen wieder ans Tageslicht und berichten über einen längst vergangenen Alltag.
Der Denkmalpflege der Stadt Lüneburg obliegt die Betreuung dieser Bau- und Bodendenkmale. Eingebunden in das Baudezernat, hat die Denkmalpflege mit ihren Arbeitsbereichen Baudenkmalpflege und Stadtarchäologie die Aufgabe, bei Bauarbeiten Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Eine wichtige Aufgabe besteht aber auch darin, das besondere und individuelle Stadtbild Lüneburgs zu bewahren. Moderne Nutzungsansprüche, kommerzielle Interessen und die Bewahrung und Erforschung der Geschichtsquellen in den Gebäuden und im Boden bilden den Rahmen, in dem sich die Denkmalpflege bewegt. Ein hoher Grad an Konsensfähigkeit wird dabei von allen Partnern gefordert. Da Gebäude und archäologische Befunde und Funde Quellen zur Stadtgeschichte darstellen, leistet die Denkmalpflege auch Forschungsarbeit. Hierbei spielt der rege Kontakt zu Hochschulen eine große Rolle. Studenten und junge Wissenschaftler sind in zahlreiche Projekte der Denkmalpflege eingebunden. In Lüneburg gibt es noch viel zu entdecken. Die Baudenkmalpflege und die Stadtarchäologie sehen es als ihre Aufgabe an, dieses reiche Erbe zu bewahren, zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. | |