"Jobs für Junge - Junge für Jobs" - Bundesanstalt für Arbeit startet "Vermittlungsoffensive" für junge arbeitslose Fachkräfte!

 
In allen Arbeitsämtern in Niedersachsen und Bremen startet am 11.06. 01 eine neue Aktion zur Integration von jungen arbeitslosen Fachkräften. Mit den Worten: " Hohe Jugendarbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftebedarf in einigen Wirtschaftszweigen können wir uns nicht leisten.

Deshalb werden die Arbeitsämter qualifizierten jungen Menschen in Niedersachsen und Bremen, die 2001 ihre Ausbildung beenden, ein "passgenaues Jobangebot" unterbreiten.

Ute Gach
Ute Gach vom Projekteam"
Jobs für Junge - Junge für Jobs"
Jugend wird in Zukunft einer der größten Standortvorteile sein", startete die Vizepräsidentin des Landesarbeitsamtes Gudrun Link, die Vermittlungskampagne "Jobs für Junge - Junge für Jobs" in Hannover.
Diese bundesweite "Vermittlungsoffensive" soll junge Arbeitslose aktivieren und für den Arbeitsmarkt fit machen. Rund 55.000 junge Fachkräfte beenden in diesem Jahr in Niedersachsen u. Bremen ihre betriebliche Ausbildung und ca. 11.000 Absolventen ihre schulischen Ausbildungsgänge. Allein in Lüneburg werden in diesem Jahr ca. 600 qualifizierte Ausbildungsabsolventen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen", betont Claus-Dieter Müller von der Pressestelle des Lüneburger Arbeitsamtes.

Christine Karstens, Abschnittsleiterin der Lüneburger Arbeitsvermittlung zu der Aktion: "Wir wollen junge Arbeitslose "zeitnah" in einen Arbeitsplatz bringen, um einem Fachkräftemangel bei der Wirtschaft entgegenzuwirken. Wenn junge Fachkräfte dazu noch entsprechend mobil sind, werden sie von uns alle erdenklichen Hilfen erhalten."
Das Team
Michael Niemeyer, Christine Karstens
und Ute Gach
Michael Niemeyer, Abschnittsleiter der Berufsberatung sieht das Programm vor allem als Integrationsoffensive, als einen Appell an die Betriebe, junge Fachkräfte einzustellen. An alle Personen, die aus dem Handwerk oder dem Dienstleistungssektor kommen und keine Anschlußperspektiven haben, wendet sich diese Offensive.

Aufgerufen sind junge Arbeitsuchende, gegebenenfalls andere Wege zu gehen, wie die Aufnahme von befristeten Tätigkeiten oder Zeitarbeit und die Bereitschaft zu regionaler Mobilität zu zeigen.

Auch die Betriebe sind aufgerufen, Stellen bereitzuhalten und zu schaffen, die diesen jungen Arbeitnehmern offen stehen. Im Arbeitsamt Lüneburg werden die MitarbeiterInnen des "Projekt-Teams", Ute Gach, Frank Erdmann und Wilfried Hoeft schwerpunktmäßig die Koordination dieser besonderen Aufgabe zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit übernehmen.
Alle Vermittlungskräfte des Arbeitsamtes Lüneburg werden den Arbeitsuchenden und Betrieben kompetent in allen Belangen der Beratung, Vermittlung und Förderung (z.B. Lohnkostenzuschüsse für arbeitslose Jugendliche(LKZ-Jug) der Sofortprogramm-Richtlinien-SPR, bis 25 Jahre) zur Seite stehen.
Weitere Informationen unter der kostenlosen Hotline (Rufnummer 0800 10 12 489) erhältlich.
Im Internet:
www.arbeitsamt.de oder www.arbeit-fuer-junge.de

12.06.2001

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