"Märchenhaftes" wahr werden lassen...

50.000 neue Jobs für Schwerbehinderte Mit "Der 999 Sassa" unterstützt die Bundesanstalt für Arbeit die bundesweite Aktion zur Eingliederung von Schwerbehinderten!

Darsteller Hermes Schmid von den Deutschen Kammerschauspielen aus dem Stück "Der 999 Sassa" der Aktion "50.000 Jobs für Schwerbehinderte" zu den Gästen der Veranstaltung in der Johnson Control GmbH in Lüneburg: "Wir haben Ihnen hier sozusagen ein "Märchen" vorgesetzt - aus dem betrieblichen Alltag im Umgang mit Schwerbehinderten.

"Märchenhafte Dinge" können aber wahr werden, wenn 50.000 Schwerbehinderte einen Arbeitsplatz finden.

999 Sassa
Die Deutschen Kammerspiele mit dem
" 999 Sassa" in der Johnson Control GmbH in Lüneburg.
Autor Herbert Rosendorfer will mit seinem Theaterstück Betriebe ermutigen, behinderten Menschen eine Chance zu geben und die Aufgeschlossenheit gegenüber Behinderten erhöhen. "Im 999 Sassa" redet man über ihn, den neuen Kollegen, der so "anders" ist, was er alles kann und "möglicherweise" nicht kann. Am Ende wird jedoch einheitlich festgestellt, - er ist "dennoch" ein zuverlässiger Kollege, der manchmal sogar mehr kann als diejenigen, die "ausweismäßig" alsolut unbehindert sind!

Ortgis Brandt
Der Stellv. Direktor des Arbeitsamtes Lüneburg Ortgis Brandt, eröffnet die Diskussion im Anschluß an "999 Sassa".
Zahlreiche Arbeitgeber- und Personalentscheider-Innen waren der Einladung zu der Aufführung und anschließenden Diskussion in der Johnson Control GmbH gefolgt.

PR-Manager des Arbeitsamtes Lüneburg und Organisator der Veranstaltung, Claus-Dieter Müller freute sich über das große Interesse der Anwesenden an dieser sensiblen Thematik.

Ortgis Brandt, Stellv. Direktor des Arbeitsamtes Lüneburg, zu der gut besuchten Veranstaltung: "Mit diesem erneuten Einstieg können wir mit der Problematik, die uns seit Jahren vertraut ist, jetzt verstärkt an die Öffentlichkeit gehen.

Das Stück brachte das Thema auf den Punkt, - mit einer glaubwürdigen Publikumsresonanz! Über die Fachkräfte unseres Reha-Teams im Arbeitsamt Lüneburg können sich potentielle Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Innen die notwendigen Informationen einholen."

Renate Börner, 1. Vorsitzende des Trägervereins der Lüneburger Lebenshilfe: "Dieses Theaterstück ist ein guter Einstieg, um auf Behinderte am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen. Menschen mit Behinderungen brauchen ein reguläres "Marketing", um eine "positive Denkweise" bei den Firmen zu entwickeln

Im Anschluß an die Veranstaltung äußerte sich Rolf Sixt, Abteilungsleiter der Berufsberatung nach einem Gespräch mit Ingbert Renner, dem Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes über Möglichkeiten der Förderung durch das Arbeitsamt Lüneburg.

"Gezielte Hilfestellung gibt es in finanzieller, aber auch in technischer Art. Dazu steht unseren Fachkräften im Reha-Team auch unser technischer Berater zur Verfügung. Mit den Personalverantwortlichen sucht er vor Ort in den Betrieben praktische Hilfen, um Behinderte am künftigen Arbeitsplatz einzugliedern.

Für dieses Jahr sind weitere Aktionen angedacht; u.a. soll versucht werden, arbeitslose Schwerbehinderte entsprechend ihrem Leistungsvermögen geeigneten Betrieben vorzustellen. Möglich ist auch eine "Produktshow", in der verschiedenartigste technische Hilfsmittel gezeigt und vorgeführt werden."

Info/Tel.: Arbeitsamt Lüneburg: 04131-745-0 / www.arbeitsamt.de

Unser gemeinsames Ziel "50.000 neue Jobs für Schwerbehinderte"

Gezielte Hilfen durch das Arbeitsamt
Nach einer genauen Analyse des zu besetzenden Arbeitsplatzes und einer präzisen Stellendefinition kann das Arbeitsamt eine geeignete Bewerberin oder einen geeigneten Bewerber vorschlagen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, jemanden zur Probe einzustellen, z. B. in Form eines Praktikums. Im jetzt vereinfachten Förderungsrecht muß auch nur noch ein Antrag gestellt werden.Der Arbeitgeber kann beim Arbeitsamt einen Lohnkostenzuschuss beantragen.

Für die Dauer einer 6-monatigen Einarbeitungszeit wird ein Eingliederungszuschuss nach § 222a SGB III in Höhe von 40 % des Arbeitsentgeltes gezahlt. Bei besonders betroffenen Schwerbehinderten, Behinderung plus Langzeitarbeitslosigkeit, zahlt das Arbeitsamt einen Eingliederungszuschuss nach § 220a SGB III für die Dauer von 24 Monaten, wobei für die ersten 12 Monate 60 %, für die folgenden 12 Monate 40 % des Arbeitsentgeltes übernommen werden.

www.jobs-fuer-schwerbehinderte.de

Info-Tel.: 0800/ 15 15 15 2

 
[Übersicht Archiv]    [Startseite Luene-Info]