Hannover 96 war für den LSK eine Nummer zu groß

 
mhd. "Gut gekämpft, gut gespielt, durch individuelle Fehler verloren", alle Phrasen des Fußballsports passten aus der Sicht des Lüneburger SK auf das Endspiel um die C-Junioren-Meisterschaft am Sonntag, 17. Juni, in Lüneburg wie die berühmte Faust aufs Auge.

Vor weit über 350 Zuschauern (diese Zuschauerzahl erreichte die LSK-Regionalligamannschaft in den letzten Spielen nur mit Mühe) verlor der Lüneburger Nachwuchs den starken Vertretern aus der Landeshauptstadt verdient, aber sicherlich um ein Tor zu hoch, mit 1:3 (0:0).

In der ersten Halbzeit hielten die Lüneburger gut mit und hatten die größeren Spielanteile, doch die besseren Chancen lagen schon hier auf Seiten der 96er.
Im zweiten Durchgang brachten Hendrik Hahne und Cihan Kuru die Gäste durch einen Doppelschlag in Führung. Zwar kamen die Gastgeber nach einem von Coq Ahmetaj verwandelten Foulstrafstoß noch einmal zum 1:2 heran, doch mitten in den Schlussspurt der Lüneburger hinein erzielte Hendrik Hahne mit seinem zweiten Treffer kurz vor dem Spielende den 1:3 Endstand.

NFV-Vertreter Horst Lange konnte einen würdigen Landesmeister der C-Junioren auszeichnen, der sich im Kampf um die norddeutsche Meisterschaft jetzt mit dem Nachwuchs von Werder Bremen auseinandersetzen muss.

Die Lüneburger hatten am Abend des Tages der Niedersachsen noch einen großen Auftritt auf der Gemeinschaftsbühne von Hit-Radio Antenne und Radio ffn: Sie wurden den Gästen aus nah und fern als niedersächsische Vizemeister präsentiert.

LSK-Co-Trainer Jörg Harder: "Das trocknete die Tränen der Enttäuschung, insgesamt können die Jungs auf das Erreichte aber mehr als stolz sein".
18.06.2001

 
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