Lüneburger SK verpflichtet Trainer Gerd Krause

 
Lüneburg. Der Fußball-Oberligist Lüneburger SK stellte am Himmelfahrtstag erste Weichen für das Spieljahr 2002/2003: Als Nachfolger des vor drei Wochen zurückgetretenen Trainers Sven Kathmann präsentierte Manager Günter Lorbach mit Gerd Krause einen neuen Trainer, der mit dem bisherigen Interimscoach Gerd Bruns als Co-Trainer in die neue Serie gehen wird.

Der aus Braunschweig stammende und in Winsen-Pattensen wohnhafte Gerd Krause (48) war als Spieler u. a. in der früheren Oberliga Nord bei Preußen Hameln und Arminia Hannover aktiv, als Trainer betreute der A-Lizenz-Inhaber u. a. die Vereine Union Salzgitter und ebenfalls Arminia Hannover in der Oberliga Nord.
Zuletzt war Krause nach einem beruflich bedingten Wechsel in den Norden Niedersachsens beim Landesligisten VfL Jesteburg tätig, wo er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängerte.

"Uns war wichtig, einen Trainer zu verpflichten, der nicht aus dem unmittelbaren Lüneburger Umfeld stammt, vor allem aber die fachliche Kompetenz für die Oberliga besitzt", kommentierte Manager Lorbach die Entscheidung des LSK-Präsidiums, "Gerd Krause erfüllt diese Voraussetzungen mustergültig". Interimscoach Gerd Bruns und der Mannschaftsrat wurden von den LSK-Verantwortlichen in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Der neue Trainer wird die Wilschenbrooker auch im Falle eines Abstieges aus der Oberliga Niedersachsen/Bremen übernehmen, wenngleich er davon ausgeht, dass Gerd Bruns mit dem Team den Klassenerhalt schaffen wird. "Ich wollte mich ganz einfach einer neuen Herausforderung stellen", begründete Krause seinen Wechsel nach Lüneburg, "der LSK ist immer noch eine gute Adresse und hat beste Chancen, sich sportlich weiterzuentwickeln".
09.05.2002

 
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