Musical-Benefizaufführung und "Ehemaligentreffen"
bei "Honk" im Bernhard-Riemann-Gymnasium in Scharnebeck

 
Das Forum des Schulzentrums Scharnebeck platzte aus allen Nähten. Neben den üblichen Theatergästen tummelten sich auch unzählige ehemalige DarstellerInnen und Mitwirkende aus 10 englischsprachigen Musicalproduktionen des "english musical clubs" des Bernhard-Riemann-Gymnasiums in Scharnebeck.

Die letzte Aufführung der musical-comedy "Honk" (nach "das häßliche Entlein von Hans Christian Andersen") mit der Musik von George Stiles, Buch und Text von Anthony Drewe, Originalverlag Josef Weinberger Ltd., sorgte für viel Spaß auf beiden Seiten.

Rektor Norbert Mischke sparte nicht an Lob für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, die zum Erfolg von 10 Produktionen, von "Anatevka" (1997) bis "Honk" (2002) beigetragen haben. Er bedankte sich ebenfalls sehr bei seiner amerikanischen Kollegin Mary-Ellen Petersen, die als "Director of the comedy" weder Zeit noch Mühen scheute, auch "Honk" erfolgreich zu inszenieren.

Die Einnahmen dieser Abschlußaufführung gehen zu gleichen Teilen an die Helmut Bockelmann Stiftung ("Guter Nachbar" vor Ort, für Menschen in Not in der Samtgemeinde Scharnebeck) und an den "Guten Nachbarn" in Lüneburg.
Neben dem Hauptdarsteller von "Ugly" (häßlich) Tobias Hein, glänzten auch Mutter "Ida", Wiebke Hein und die Darsteller der Katzen "Cat", Max-Philipp Reisener und "Queenie", Natascha Désireé Ahlert.

Haushenne "Lowbutt", MariaTischendorf und Kröte "Bullfrog", die wie die anderen nicht ohne weiteres als Tiere erkennbar sind, haben jedoch arttypische Eigenheiten und sind dabei so
"tierisch-menschlich", daß dem Zuschauer die Identifikation mit den Charakteren leicht fällt.
Durch die humorvolle Alltagssprache und eingesetzte Gebrauchsgegenstände wie Eßbesteck, Handy, Fernseher und die Sendung "Birdwatch UK" wird verdeutlicht, daß die Gier nach Sensationen auch in der "Geflügelwelt" existiert.

Das Thema des Musicals "anders sein = beeing different" soll die ZuschauerInnen auf humorvolle Art ermutigen, das "Anderssein" zu tolerieren und schätzen zu lernen. Daniela Müller (Choreography Honk), Leiterin des Schülerchores "d´on blue" und auch "Ehemalige" rundete die gelungene Veranstaltung mit einem Song von "Abba" ab: "Thank you for the musik..."
20.03.2002
 
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