Nachhaltiger internationaler Workshop
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E l l a
Entwicklung und Lernen in lokalen Agenda 21 -Prozessen durch grenzüberschreitende europäische Zusammenarbeit |
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Lüneburg.
Am Wochenende fand unbemerkt von der Öffentlichkeit in Lüneburg der erste internationale Workshop unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg zum ELLA-Projekt an der Universität Lüneburg und in der Handwerkskammer Lüneburg-Stade statt. Wie der Vizepräsident der Handwerkskammer Lüneburg-Stade, Herr Heidulf Masztalerz in der Begrüßungsrede in der Handwerkskammer am Donnerstag ausführte, zeigen alle glaubwürdigen Zukunftsanalysen bei einem dumpfen "Weiter so - uns geht's doch gut" ein düsteres Szenario. - Ein Umdenken tut also Not! Eine wirtschaftliche Umsetzung der wissenschaftlich bekannten Fakten und Innovationen ist nötig, damit wir eine lebenswerte Zukunft insbesondere auch für unsere Kinder erhalten können. Das hat zur Folge, daß auch ein wirtschaftliches Umdenken vorangetrieben werden sollte. Das Nachhaltigkeit ein Bestandteil unserer Wirtschaftsweisen wird.
So gewinnt der Begriff Nachhaltigkeit in dieser internationalen Begegnung der vier Parnerstädte Graz (Österreich), Modena (Italien), Langenthal (Schweiz) und Lüneburg eine vorrangige Bedeutung.
Damit wissenschaftliche Erkenntinisse nicht wieder fernab der Bevölkerung Regale füllen, ohne ernsthafte sozialpolitische Ansätze in der Alltagswirklichkeit hervorzurufen, wird die Wirtschaft und Verwaltung der Partnerstädte mit in den Entwicklungsprozess einbezogen. So waren aus allen Partnerstädten neben den Wissenschaftlern auch Verwaltungs- und Wirtschaftsvertreter zugegen. Wie ernst die angesprochenen Themen auch von Seiten der Politik genommen werden, zeigte der Empfang am Freitagabend - dem zweiten intensiven Arbeitstag der ELLA-Projektgruppe durch Herrn OB Ulrich Mädge im Heinrich-Heine-Haus bei einem entspannendem Abendessen. Die Idee der internationalen Projektgruppe ein in allen vier Städten gleichartiges Schaufenster zu zeigen, soll begleitet werden durch den Aufbau wirtschaftlich attraktiver Strukturen im Sinne der Nachhaltigkeit. Das erste Schaufenster Lüneburg ist parallel mit den anderen Partnern zum Zeitpunkt der TUN (Technik und Natur)-Jubiläumsmesse geplant. (Herbst 2002 auf den Sülzwiesen) Deutlich wurde, das es in allen vier beteiligten Regionen bereits Ansätze einer nachhaltigen Wirtschaftsweise gibt:
Da grosse Ziele auch finanzieller Mittel bedürfen, wurde ein Projektantrag an die EU formuliert - sicher ist, das mit diesem Workshop unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg vom Fachbereich Umweltkommunikation der Universität Lüneburg, sie ist auch Motor der Initiative - ein ernstzunehmender Anstoß zu einer nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Gesellschaft zum Wohle unserer Kinder und einer lebenswerten Zukunft im europäischen Bewußtsein stattgefunden hat.
Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und werden weiterhin berichten.
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