Widerstand gegen Windkraftanlagen
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| Lemgrabe. Statt mit Kohle oder Kernenergie
soll der Strom im Versorgungsgebiet der E-Werk Dahlenburg AG künftig
mit Windkraft erzeugt werden: insgesamt 21 Anlagen will das Stromversorgungsunternehmen
im Bereich der Samtgemeinde Dahlenburg errichten, drei davon bei Boitze.
Doch es regt sich Widerstand, Bürger aus Neetzendorf, Ahndorf und Boitze fürchten negative Auswirkungen auf Gesundheit und Eigentum. Auf Einladung der Gemeinde Boitze stellte Rolf Bannehr, Vorstand des E-Werks, die Planungen bei einer Informationsveranstaltung im Gasthaus Böwe vor. |
![]() Einen Windpark wie diesen bei Mölln (Schleswig-Holstein), wo zwölf Anlagen enstehen, befürchten die Bürger aus Boitze und Neetzendorf auch in der Samtgemeinde Dahlenburg. |
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Ursprünglich seien bei Boitze vier Windräder geplant gewesen,
erläuterte Bannehr. "Aber da gab es aus planungsrechtlicher
Sicht Probleme. Wir haben daher zwei Standorte aufgegeben und einen neuen
gefunden, so dass wir jetzt insgesamt drei Anlagen bauen werden."
Drei Windkraftanlagen sind bei Tosterglope geplant, vier am Gut Horndorf.
Bei Dahlem, wo sich bereits ein Windrad eines anderen Betreibers dreht,
will das E-Werk zwei weitere Anlagen aufstellen lassen, außerdem
vier im Raum Mücklingen / Nahrendorf und fünf im Bereich Barskamp
- macht 21.
Die bei einer Nabenhöhe von 100 Metern
und einem Rotordurchmesser von 80 Metern etwa 140 Meter hohen Windkraftanlagen
würden in einem Abstand von mindestens 500 Metern zur Bebauung errichtet,
erläutert Bannehr. "Zu der Bebauung in Neetzendorf besteht sogar
ein Abstand von rund 600 Metern." Einen gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestabstand gebe es aber nicht: "das sind Erfahrungswerte aufgrund
der Schallbelastung." | |
| 24/04/2002 | |
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