Autofahrer aufgepasst - liebestolle Rehe kreuzen
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| Von Mitte Juli bis in den August schiesst Amor scharf in Wald und Feld.
Sein Ziel: Rehboecke und Ricken, die sich jetzt paaren. Blind vor Liebe
kreuzen die Tiere oft und voellig sorglos selbst stark befahrene Strassen. Darauf wies der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) heute in Bonn hin und appellierte gleichzeitig an alle Kraftfahrzeugfahrer besonders vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Zur Paarungszeit folgt ein Reh gerne dem anderen, denn findet ein unstetig durchs Revier treibender, luesterner Bock endlich das Objekt seiner Begierde, verfolgt er es mit unglaublicher Ausdauer, erklaerte der DJV. Die Ricke gibt sich naemlich fuer gewoehnlich zunaechst recht sproede und abweisend - der Auftakt fuer wilde Jagden. Beliebt ist dabei das neckische Treiben im Kreis, dass in Getreidefeldern zu den mystisch anmutenden Hexenringen fuehrt. |
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| Rund 150.000 Rehe fallen in Deutschland jaehrlich dem Strassenverkehr
zum Opfer. Zwar zieht das Tier bei der Kollision mit einem Auto immer
den Kuerzeren, aber auch fuer Fahrer und Beifahrer kann ein Wildunfall
toedlich enden. Zum Schutz von Mensch und Tier setzen Jaeger vermehrt
auf sogenannte Duftzaeune entlang besonders gefaehrlicher Strassenabschnitte. Die aufgeschaeumten beigebraunen Haeufchen, die eine Duftmischung aus Wolf, Baer, Luchs und Mensch verstroemen, halten das Wild zwar nicht vollkommen von Strassen fern, der ungewohnte, beaengstigende Geruch erhoeht jedoch die Aufmerksamkeit der Tiere. -djv- 11.07.2001 |
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