Naturkatastrophen forderten 2001 mindestens 25.000 MenschenlebenSchaden für die Volkswirtschaft rund 41 Mrd. Euro |
| München. Vorsichtigen Schätzungen der Münchener
Rückversicherung zufolge haben Naturkatastrophen im vergangenen Jahr
mindestens 25.000 Menschenleben gefordert. Die Zahlen könnten sich
nach dem verheerenden Erdbeben in Indien aber noch viel weiter nach oben
bewegen. Die weltweit entstandenen Schäden belaufen sich nach Angaben
des Versicherers auf rund 41 Mrd. Euro.
"Die Erdbebenserie in Indien und El Salvador, Anfang des Jahres,
hat weite Landstriche verwüstet und große Schäden angerichtet",
so Gerhard Berz, Leiter des Fachbereichs GeoRisikoForschung bei der Münchener
Rückversicherung. "Offiziell sind in Indien 14.000 Erdbebenopfer
bestätigt worden",
"Von Natur-Größtschadenereignissen sind die amerikanischen
Versicherer in diesem Jahr allerdings trotzdem verschont geblieben",
so Berz. Mehr als zwei Drittel aller Katastrophen waren Stürme und
Überschwemmungen. Der größte Hagelschaden aller Zeiten
wurde nach einem Unwetter im April aus Kansas City gemeldet: 2,5 Mrd.
Dollar betrug der Sachschaden. |
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