Wieder landesweite Alkoholkontrollen
der Polizei in Niedersachsen
138 Fahrer hatten zu viel getrunken

 
Lüneburg.
Im Rahmen einer länderübergreifenden Schwerpunktaktion führte die Polizei in Niedersachsen in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, 2./3. November, zum wiederholten Male gezielte Alkoholkontrollen in diesem Jahr durch.
Die Polizei zeigt aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage in diesen Tagen verstärkt Präsenz in der Öffentlichkeit.
In diesem Rahmen wurden die Beamtinnen und Beamten auch schwerpunktartig zur Überwachung der Hauptunfallursache "Alkohol/Drogen" eingesetzt, zumal insbesondere junge Kraftfahrer, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung, unverändert durchschnittlich hoch an der Verursachung schwerster Verkehrsunfälle beteiligt sind.
1152 Polizeibeamtinnen und -beamte überprüften 24.103 Personen. 8133 von ihnen gehörten der besonderen Risikogruppe der 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmer an.
1460 Fahrzeugführer, davon über 20 Prozent aus der Zielgruppe der jungen Fahranfänger, mussten sich einem Alcotest unterziehen.

Gegen 138 Kraftfahrer wird eine Anzeige gefertigt, 64 von ihnen müssen voraussichtlich längere Zeit auf ihren Führerschein verzichten, da das Atemalkoholergebnis einen Wert von mindestens 1,1 Prozent aufwies.
Gegen sie wird ebenso eine Strafanzeige gefertigt wie gegen 24 Fahrzeugführer, die keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnten. Ferner konnte bei neun Fahrzeugen kein Versicherungsschutz nachgewiesen werden.
In 12 Fällen stellte die Polizei Betäubungsmittel sicher. Gegen zehn Personen wird ein Strafverfahren wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
1070 Verkehrsteilnehmer hatten die Bestimmungen der StVO oder StVZO missachtet. Sie wurden an Ort und Stelle mit einem Verwarngeld belegt oder müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.
Das höchste Atemalkoholergebnis wurde im Bereich Peine festgestellt: 2,7 Promille AAK.
-po-
08.11.2001
 
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