Was macht das für einen Sinn?
Vandalen wüteten im Kindergarten
und auf dem Schulgelände

 
Dahlenburg.
In letzter Zeit häufen sich in Dahlenburg die massiven Zerstörungen beim Kindergarten und auch auf dem Gelände der Fürstenwall-Schule.

Besonders hart hat es nun wieder den Kindergarten getroffen.
Erst vor wenigen Wochen hatte der Kindergarten ein Holz-Lehmhaus von Rolf Eggerslüss geschenkt bekommen, das von Kindern selbst verlehmt worden ist (die EP berichtete).
Nun sind hier die Wände mutwillig und mit massiver Gewalt herausgebrochen worden.

Darüber sind insbesondere die Kinder sehr enttäuscht, denn mit viel Liebe hatten sie ihr Häuschen hergerichtet.
Damit sollte den Kindern gleichzeitig auch die alte Handwerkskunst nahe gebracht werden.
Zerstörungswut im Kindergarten
Die sinnlose Zerstörungswut stösst nicht nur
bei den Kindern des Kindergartens auf Unverständnis, zwischenzeitlich
belastet die Höhe der dadurch entstandenen Herstellungs-/Reparaturkosten
die öffentliche Kasse erheblich. -cv-
Geplant war in absehbarer Zeit auch die Aufstellung eines Lehmbackofens, doch davon soll nun erst einmal abgesehen werden.
Nicht nur das Häuschen, auch Bepflanzungen 'störten' vermutlich die Täter, denn auch die wurden teilweise herausgerissen, wie Susanne Kösling, Leiterin des Kindergartens, berichtete.
Bürgermeister Arnfried Pischke und Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Prause waren vor Ort und sahen sich die Beschädigungen an.
Auch sie sind empört und fragen, was macht das eigentlich für einen Sinn. Auch das Flachdach des Kindergartens und ein Oberlicht waren Ziel der Vandalen. Dicke Steine warfen sie durch das Oberlicht, das somit auch zerstört worden ist. Ca. 15 Feldsteine wurden im Flur des Kindergartens gefunden.
Bislang dürfen die Außenbereiche von Kindergarten und Schule auch außerhalb der Öffnungszeiten benutzt werden, nun denkt man aber an ein generelles Nutzungsverbot ausserhalb der Öffnungszeiten, und an die Bevölkerung, insbesondere an die Anwohner, geht die Bitte um erhöhte Aufmerksamkeit und um Mitteilung von etwaigen Beobachtungen, entweder an die Samtgemeinde, Tel. 86-0, oder an die Polizei, Tel. 16 11.
Auch die Buswartehäuschen und das Schwimmbad sind vom Vandalismus betroffen. Dadurch entstehen immer wieder unnötige Kosten, die durchaus sinnvoller verwendet werden könnten. -cv-
08.11.2001
 
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