Nahrendorfer klagen über Gestank
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| Nahrendorf. So mancher Nahrendorfer hat buchstäblich die Nase voll von
dem Gestank, der seit Wochen über das Dorf zieht. Ursache sind mehrere Haufen mit Hühnermist, die auf den Feldern rund um den Ort lagern. "Das stinkt doch zum Himmel", schimpft ein Nahrendorfer, der nicht genannt werden möchte. Er hat beobachtet, wie Laster aus den Niederlanden den Mist abgekippt haben: "Da sind zum Teil auch Federn und tote Küken dazwischen." |
![]() In riesigen Haufen lagert der Hühnermist auf den Feldern rund um Nahrendorf, bis der Dünger nach der Ernte untergepflügt werden kann. Federn und Eierschalen, aber auch Hühnerkadaver kann der Mist, der aus Mastbetrieben stammt, durchaus enthalten. |
| Das bestätigt Boris Reisgies, beim Tiefbauamt des Landkreises
zuständig für die Abfallwirtschaft: "Der Mist stammt aus Mastbetrieben
und kann schon einmal einzelne Knochen, Eierschalen und Federn, aber auch
das eine oder andere tote Tier enthalten." Ob der angelieferte Dünger den Vorschriften entspreche, müsse jedoch vor Ort geprüft werden: "Das ist per Ferndiagnose schlecht zu machen." Reisgies räumt ein, dass die Anlieferung angemeldet und vom Landwirtschaftsministerium und der Bezirksregierung genehmigt werden müsse. Im Juli seien mehrere Fuhren in den Bereich um Nahrendorf und Pommoissel angemeldet worden. Vorher war der Misttransport aufgrund der grassierenden Maul- und Klauenseuche über Monate gestoppt worden. -aj- 08.08.2001 |
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