| Bleckede. Für die nächsten zehn Jahre ist die Zuwendung des Landes in
Höhe von 183. 000 DM gesichert, versprach Umweltminister Wolfgang Jüttner,
der eigens aus der Landeshauptstadt angereist war, um die Vereinbarung,
die die Stadt Bleckede mit der Bezirksregierung Lüneburg im ElbSchloss
abschloss und unter die Bürgermeister Ludger Bisping seine Unterschrift
setzte, zu verfolgen. Mit dabei war auch Elvyra Kehbein von der Schutzgebietsverwaltung
Hitzacker. |
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Im Frühjahr 2002, nach Abschluss der umfangreichen Sanierungs- und
Ausbauarbeiten des ElbSchlosses, eröffnet die Stadt Bleckede hier eine
neue Informationseinrichtung für den niedersächsischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats
"Flusslandschaft Elbe". In dem restaurierten historischen Gebäude werden
Informationen über Natur und Landschaft, über Möglichkeiten und Initiativen
zur nachhaltigen Regionalentwicklung und über Möglichkeiten zur landschaftsbezogenen
Erholung im Elbetal angeboten.
Regierungspräsidentin Ulrike Wolff-Gebhardt sieht das ElbSchloss als
einen wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Bereits 9000 Besucher kamen jährlich in das Elbtal-Haus - mit steigender
Tendenz. "Durch den Umzug in die größeren Räume im renovierten ElbSchloss
wird das Interesse noch deutlich ansteigen", ist sich die Regierungspräsidentin
sicher. Mit der jetzt unterzeichneten Vereinbarung legen das Land und
die Stadt Bleckede den Grundstein für eine enge und konstruktive Zusammenarbeit.
Die praktische Umsetzung wird bei der Stadt Bleckede und der Bezirksregierung
Lüneburg, Dezernat Schutzgebietsverwaltung "Elbetal", liegen. In der
kleinen Feierstunde im ElbSchloss hoffte Bürgermeister Ludger Bisping,
dass die Stadt Bleckede zum 'Tor für das Biosphärenreservat' wird und
damit auch touristisch weiter aufgewertet wird. Sein besonderer Dank
galt nicht nur Bleckedes Stadtdirektor a. D. Lutz Röding, der sich als
'Motor' unermüdlich um das Projekt "ElbSchloss" eingesetzt hat und es
noch immer tut, sondern ganz besonders auch MdL Wolfgang Schurreit,
der sich beim Land gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Inselmann
für die finanzielle Förderung des Schlosses eingesetzt hat.
Dass dieser Einsatz von Erfolg war, zeigt die Zusicherung des Umweltministers,
dass das Land für die nächsten zehn Jahre jährlich 183.000 DM für die
Betriebskosten zur Verfügung stellt, nachdem es bereits die Sanierungsmaßnahmen
mit 3 Mio DM unterstützt hat. Wolfgang Jüttner machte deutlich, dass
Naturschutz wie im Biosphärenreservat nicht durch Verbote erreicht werden
kann, sondern nur durch möglichst erreichte Akzeptanz in der Bevölkerung.
Er wies auf die Chancen hin, die damit verbunden sind, und mit der Stadt
Bleckede habe das Land einen grundsoliden Partner für die erfolgreiche
Einführung eines Biosphärenreservates.
Es werde eine nachhaltige Entwicklung für die touristische Entwicklung
von diesem Standort aus erwartet, von hier aus können viele Ausflüge
ins Biosphärenreservat gestartet werden. Noch ist das historische Schloss
in Bleckede eine große Baustelle, doch im Frühjahr wird es dann den
attraktiven Rahmen für ein vielfältiges Informations- und Bildungsangebot
zur Natur, Freizeit und Erholung in der Region bilden. -cv 29.12.2001
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