CDU-Arbeitsgruppe bereist die Elbtalaue

 
Bleckede. Die Sommerpause nutzen manche Landtagsabgeordneten, um ihre Hausaufgaben zu machen: gestern besuchte die Arbeitsgruppe Umwelt der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Stadt Bleckede.
"Wir wollen uns ein Bild von der Landschaft, von den Orten und den Aktivitäten machen", erklärt Anneliese Zachow, Vorsitzende der Arbeitsgruppe. Hintergrund ist das von der SPD-Landesregierung eingebrachte Gesetz zum Biosphärenreservat Elbetal, das nach der Sommerpause in die Beratung geht. In einem zweitägigen Programm besuchen die Landtagsabgeordneten die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg, informieren sich in Bleckede, Walmsburg, Hitzacker und im Wendland.
Bereits dem gescheiterten Nationalpark im Elbetal habe die CDU-Opposition damals abgelehnt, betont Klaus Wojahn. "Die Landesregierung hat zehn Jahre lang nur geredet und nichts zustande bekommen, weil sie nur geredet hat." Das jetzt geplante Biosphärenreservat hingegen hatten die Christdemokraten jahrelang gefordert.
CDU Arbeitsgruppe
aMitglieder der CDU- Arbeitsgruppe Umwelt im Niedersächsischen Landtag besuchten gestern die Stadt Bleckede, um sich über Biosphärenreservats-Planungen zu informieren. Auf dem Foto von rechts: Stadtdirektor Lutz Röding, Klaus Wojahn, Hans-Heinrich Ehlen, Bürgermeister Karl-Heinz Hoppe, Bernd Althusmann, Inse-Marie Ortgies, Karsten Behr und Kämmerer Ludger Bisping. Foto: -aj- (CDU-Bleckede1)
"Wir sind zufrieden, dass jetzt in den Planungen auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden." Bleckedes Stadtdirektor Lutz Röding sieht den Streit um Nationalpark oder Biosphärenreservat differenzierter: "Beim Nationalpark hatten wir bereits viele Probleme geregelt, die sich in der jetzt vorgelegten Biosphärenreservatsplanung geändert haben - und zwar zu unserem Nachteil." So seien etwa die Verbindungsbereiche zwischen den Ortslagen und der Elbe gegenüber dem Nationalpark deutlich eingeschränkt worden. "Viele Freiräume für die Entwicklung unserer Region müssen wir uns erst wieder erkämpfen." -aj-
15.08.2001
 
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