Bau von Biogasanlagen wird kräftig gefördert |
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| Mit einer kräftigen Geldspritze will die Deutsche Bundesstiftung
Umwelt Landwirte im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zum Bau einer
Bio-gasanlage motivieren. Das entsprechende Förderprogramm ist bereits
angelaufen. Es sieht einen 30-prozentigen Zuschuss zu den Investitionen
vor. Das Geld wird kurzfristig und ohne großen Aufwand für den Bau einer
Biogasanlage der Firma WISA Umweltschutz GmbH Iden bewilligt. Sie ist
zur Vergärung von Gülle und Grünschnitt aus der Grünlandbewirtschaftung
entwickelt worden. Der von der Umwelt-Stiftung genehmigte Typ ist auf einen Faulraum von 360 Kubikmetern und eine elektrische Leistung von 45 Kilowatt ausgerichtet und kann rund 340.000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren. Die Anlage kostet 220.000 DM; die DBU fördert sie mit 66.000 DM. Dieser Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Wer in das interessante Projekt einsteigen will, braucht nur zwei Vorgaben zu beachten: Als Grundsubstrat sind 6500 Kubikmeter Rindergülle pro Jahr vorgegeben; es braucht nicht die in einem Landwirtschaftsbetrieb anfallende gesamte Menge verwertet zu werden. Als Coferment müssen pro Jahr 200 Tonnen Grünschnitt aus dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe verarbeitet werden; aber auch die teilweise Nutzung anderer pflanzlicher Biomasse ist möglich. Das Förderprojekt läuft bis zum Ende des kommenden Jahres, kann jedoch maximal noch bis Dezember 2003 verlängert werden. Dieser Zeitraum ist nicht nur für die Planung und den Bau von Biogasanlagen vorgegeben, sondern parallel dazu auch für wissenschaftliche Begleituntersuchungen. Interessenten erhalten detaillierte Auskünfte bei der Gesellschaft für nachhaltige Stoffnutzung mbH in Halle (Telefon 0345/55 83 754 - Frau Dr. Bauermeister) und bei der Koordinierungsstelle der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Zusammenarbeit im Elbetal (Telefon 0391/21 51 95 - Frau Anlauf). -aw- 31.10.01 |
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