Naturschützer gegen Baumaßnahmen
an der Elbe

Proteste überall entlang der Elbe zum fünften Jaherstag der Elbeerklärung
 
Steinig war der Weg, den die Teilnehmer beim Spaziergang des Aktionsbündnisses Biosphärenreservat am Elbufer bei der Dorfrepublik Rüterberg zurücklegten. Grund für den steinigen Weg sind Steinschüttungen, die zur Zeit an der Elbe zwischen Rüterberg und Hitzacker durchgeführt werden.

Die besichtigten Baumaßnahmen sind Bestandteil eines ingesamt 500 Millionen Mark teuren Elbeausbaus. Überflüssig und teuer, so meinen die Vertreter der Naturschutzverbände zu den Baumaßnahmen.

"Die Elbe darf nicht gesteinigt werden" lautete deshalb auch der Text auf einem Transparent, welches von Teilnehmern der Gruppe vor dem Bagger am Elbestrand entrollt wurde. Ein Vertreter der Wasserbehörde aus Hitzacker, der daraufhin vor Ort erschien, rechtfertigte die Buhnenerneuerungen, die nach Plänen aus den dreißiger Jahren durchgeführt werden.

Zum Buhnenspaziergang war als regionaler Beitrag zu Protesten gegen den Elbeausbau aufgerufen worden, die überall entlang der Elbe an den fünften Jahrestag der Elbeerklärung am fünften September erinnern sollen. In dieser war vor fünf Jahren vom Bundesverkehrsministerium erklärt worden, das vor weiteren Baumaßnahmen ein Gesamtkonzept erstellt wrden soll. Diese fehlt bis heute, während allerorts Baumaßnahmen laufen.
13.09.2001

 
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