Von der Schuttkuhle zum serviceorientierten "High-Tech Betrieb"
20 Jahre GfA für Stadt und Landkreis Lüneburg

 
Lüneburg. Die zahlreichen Gäste und Festredner beim Empfang und die vielen BesucherInnen am Tag der offenen Tür der Gesellschaft für Abfallwirtschaft Lüneburg mbH (GfA) zeigten großes Interesse an dem innovativen, umweltgerechten Entsorgungsbetrieb.

Umweltminister Wolfgang Jüttner (SPD) betonte die Notwendigkeit der Strategie von Verwertung und Vermeidung hinsichtlich einer stoffspezifischen Abfallbehandlung, die sich bei der GfA in 20 Jahren kontinuierlich entwickelt hat.



Auch die Rechtsgrundlage, die vorschreibt, dass kein "unbehandelter" Müll mehr auf die Deponien darf, läßt keine neuen Deponien entstehen, aber den Bedarf an Vorbehandlungsanlagen ansteigen. Dr. Rüdiger Siechau, der Präsident des Verbandes der Kommunalen Abfallwirtschaft u. Stadtreinigung e.V. (VKS) machte in seinem Festvortrag deutlich, dass die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger auch weiterhin für die Entsorgung des Abfalls aus Haushaltungen und Beseitigungsabfälle aus dem Gewerbe zuständig sind.

Kommunale Entsorgungsträger sind sogar verpflichtet, wirtschaftlich zum Wohle des Gebührenzahlers zu handeln, wodurch alleinige Gewinnmaximierung auf Kosten der Gebührenzahler praktisch ausgeschlossen ist.

GfA-Geschäftsführer Hubert Ringe, Aufsichtsratvorsitzender und Landtagsabgeordneter Uwe Inselmann (SPD), Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Franz Fietz lobten den vorbildlichen, serviceorientierten "High-Tech Betrieb", der auf zukünftige Herausforderungen der Abfallwirtschaft vorbereitet ist. "Wir können allen Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Landkreises dazu gratulieren, welche vorbildliche Einrichtung wir hier haben, " betonte Landrat Fietz. OB Mädge drückte mit einem Zitat die Wichtigkeit nachhaltiger Müllentsorgung aus. "Der Müll ist ein bedenklicher Indikator für unseren Wohlstand.

Je größer der Wohlstand, je dicker der Dreck...Zum Wohle nachfolgender Generationen müssen wir verantwortlich wirtschaften können..." Der Tag der offenen Tür auf dem Gelände der GfA war ein Fest für alle Generationen. Zahlreiche Familien nutzen Hüpfburg, Glücksrad und den absoluten "Hit", die Rundfahrt auf einem echten Müllauto durch die Deponie.

Auch das Sommerkonzert mit den "Egerländern" des Heeresmusikkorps 3 im Festzelt fand großen Anklang. Die Einnahmen des Festes, Kuchen, Kaffee, Würstchenverkauf, Glücksrad, kommen dem Integrationsdienst Lüneburger Assistenz e.V. zugute. Unabhängig von solchen Veranstaltungen ist die GfA auch im Bereich der Umweltbildung (Schule) tätig. Abfallberaterin Ute Grevé ist im Lüneburger Bürgeramt in der Bardowicker Straße 23, 21335 Lüneburg, erreichbar. Tel.: 04131- 923280, Fax.: -/923288, e-mail: greve @gfa-lueneburg.de, www.gfa-lueneburg.de
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08.08.2001
 
 
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