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Land Niedersachsen finanziert einen Teil der Planungskosten vor Hannover.
Der Vertrag zu den Planungsarbeiten des dritten Bahngleises zwischen
Lüneburg und Stelle wurde am Freitag von Niedersachsens Verkehrsministerin
Dr. Susanne Knorre in Anwesenheit von Hans-Jürgen Meyer, Konzernbevollmächtigter
der Deutschen Bahn AG Niedersachsen/Bremen, unterzeichnet.
Das Land finanziert 9 Millionen Mark der 15,6 Mio. Mark Planungskosten
vor. "Wir können sofort mit den Planungen beginnen und müssen nicht
warten, bis der Bund die Gelder aus dem Anti-Stau-Programm ab 2003 zur
Verfügung stellt", sagte Knorre. Der Ausbau habe für Niedersachsen schon
lange hohe Priorität und könne nun zügig realisiert werden. Hamburg
- Hannover zählt zu den wichtigsten Eisenbahnstrecken Deutschlands.
"Wegen der Belastung durch Fernverkehrs-, Regional-, Nahverkehrs- und
Güterzüge ist diese Strecke ein Nadelöhr im Eisenbahnverkehr", sagte
Meyer.
Der Bau des dritten Gleises werde die Situation auf der Strecke spürbar
entspannen und für mehr Pünktlichkeit besonders im Personennahverkehr
sorgen. Der Ausbau der 27,3 Kilometer langen Strecke soll westlich der
bestehenden Bahnlinie durchgeführt werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme
betragen 383 Mio. Mark und sollen aus dem Anti-Stau-Programm des Bundes
finanziert werden.
Nach Abschluss des Planungsfeststellungsverfahrens können die eigentlichen
Bauarbeiten 2004 aufgenommen werden. Die Inbetriebnahme der Strecke
wird stufenweise ab Mitte 2007 erfolgen und Mitte 2008 abgeschlossen
sein. "Die lange Bauzeit liegt dran, dass der Ausbau unter 'rollendem
Rad' erfolgt und bei der starken Belastung dieser Strecke nur kurze
Betriebssperrungen möglich sind", erklärte Meyer. Nach Abschluss der
Arbeiten sei eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h möglich. -bahn-
29.08.2001
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