Hochwasseralarm im Amt Neuhaus 750 Helfer trainieren den Katastrophenfall an der Elbe |
| Amt Neuhaus Hochwasser bedroht den Elbedeich, an acht Stellen droht der fast 50 Kilometer lange Damm im Amt Neuhaus zu brechen. Dichter Nebel liegt über den Ortschaften, als am frühen Sonnabend morgen rund 750 Einsatzkräfte und Feuerwehrleute aus den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Soltau-Fallingbostel versuchen, bei Bitter, Rassau und bei Stiepelse den Deich zu sichern - Ausgangslage der Großübung "Glückauf Neuhaus" am Wochenende. Mit der Übung lässt der Landkreis Lüneburg die Deichverteidigung trainieren, denn die Hochwasserschutzanlagen im Amt Neuhaus sind streckenweise in einem schlechten Zustand. Damit das angenommene Hochwasser den Deich nicht unterhöhlen kann, sichern ihn die Helfer der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks mit Planen, Baustahlgittermatten und rund 13.000 Sandsäcken. In der Schule in Neuhaus laufen auf zwei Etagen die Drähte zusammen, hier koordiniert die Technische Einsatzleitung den Einsatz der Helfer. |
![]() 13.000 Sandsäcke wurden von den Feuerwehrleuten zur Sicherung des Deiches herangeschafft, teils mit dem LKW, teils mit einem Schiff. |
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Ziel der Übung sei es, die Alarmierung der Hilfskräfte zu
testen, sagt Erster Kreisrat Dr. Stefan Porwol. Nach ersten "Trockenübungen"
im vergangenen Jahr wurden am Wochenende die Feuerwehren unter realen
Bedingungen alarmiert - nur die wenigsten wußten vorher von der
Katastrophenübung. -aj- |
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