Landrat Franz Fietz stellt seine neue Organisation und Führungsriege vor |
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Lkr. Lüneburg. Seit dem 01 April ist es nun amtlich: Ämter und Dezernate gehören beim Landkreis Lüneburg der Vergangenheit an - statt dessen gliedert sich die Verwaltung in Fachbereiche und Fachdienste. Wenn bei Manchem der Verdacht entsteht, dass sich damit nur die Namen geändert haben, ansonsten aber alles beim Alten bleibt, muss dieser eines Besseren belehrt werden. |
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| Durch die neue Verwaltungs-gliederung werden Führungsebenen
abgebaut, die Verantwortung des einzelnen Sachbearbeiters dadurch gestärkt.
Außerdem werden organisatorisch Bereiche zusammengefasst, die auch bisher
schon an einer Aufgabe - oder besser einem Produkt - gemeinsam gearbeitet
haben. Dadurch werden Schnittstellen und somit auch Reibungsverluste abgebaut,
was zu einer schnelleren, effektiveren und kostensparenden Bearbeitung
führt. Ebenfalls seit dem 01.04. hat die neue Führungsriege ihre Arbeit aufgenommen. Unmittelbar der Verwaltungsleitung, die nach wie vor aus Landrat Franz Fietz und erstem Kreisrat Dr. Stefan Porwol besteht, sind die fünf Fachbereichsleiter unterstellt. In einem aufwändigen Auswahlverfahren wurden aus dem Kreis der Bediensteten des Landkreises diejenigen ausgesucht, die am besten in der Lage sind, die neuen Strukturen umzusetzen, neue Führungsmodelle zu etablieren und über ausreichend Verwaltungs- und Führungserfahrung verfügen. Den Steuerungsdienst leitet Jens Böther (bisher für die Verwaltungsreform verantwortlich). Aus dem Steuerungsdienst sollen auch zukünftig Projekte angeschoben und strategische Ansätze entwickelt werden. Zugeordnet wurden ihm z.B. auch die Aufgaben der Kämmerei und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Hans-Richard Maul, bisher Hauptamtsleiter, ist Leiter des Servicebereichs. Wie der Name schon sagt, werden hier ausschließlich interne Dienste, wie Personalverwaltung, Rechtsberatung, EDV-Betreuung oder Gebäudeverwaltung für die übrigen Fachbereiche angeboten. Hans-Heinrich Sühl stellte seine Führungsqualitäten als Sozialamtsleiter unter Beweis und hat den Fachbereich Sicherheit und Ordnung übernommen. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit muss er nun wegen Maul-und-Klauen-Seuche und BSE als Krisenmanager beweisen. Eine große Aufgabe wird es sein, einen Fachdienst für Verbraucherschutz zu etablieren. Aber auch die Aufgaben der KfZ-Zulassung, des Ausländerwesens und der Gewerbeüberwachung zählen u.a. zu diesem Bereich. Die größte Zahl an Mitarbeitern hat Martin Wiese, der als ehemaliger Jugendamtsleiter den Fachbereich Soziales leitet. Neben seinem bisherigen Amt gehen auch das Sozial-, das Schul- und das Gesundheitsamt in diesem Fachbereich auf. Hier gilt es, die im früheren Sozialamt erfolgreich begonnene Reformarbeit fortzuführen. Last but not least übernimmt der bisherige Baudezernent Franz -Peter Koenig den Fachbereich Bauen und Umwelt, in dem sich das Dienstleistungszentrum Bauen und das Umweltamt wiederfinden. Mit dem Umzug des Dienstleistungzentrums in das ehemalige StAWA-Gebäude wird in Kürze ein Teilprojekt der Verwaltungsreform beim Landkreis Lüneburg abge-schlossen. Unterhalb der Fachbereiche findet sich mit den Fachdiensten, die nun in einem nächsten Schritt gebildet werden müssen nur noch eine weitere Hierarchieebene. Ein wichtiger Weg zu einer schlanken Verwaltung. Der Bürger muss trotz dieser ganzen Änderungen keine Angst haben, dass er beim Landkreis Lüneburg nichts mehr wiederfindet. Viele Umstrukturierungen betreffen interne Verwaltungsabläufe und dienen nur dazu, dem Kunden letztlich eine optimale Dienstleistung anbieten zu können. -lk- 19.04.2001 |
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