Neugliederung der Abfallwirtschaft im Landkreis
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| Lüneburg. Der Ausschuss für Umweltschutz, Landwirtschaft
und Abfallwirtschaft des Landkreises Lüneburg hat in seiner letzten Sitzung
gravierende Änderungen im organisatorischen Aufbau der Kreisverwaltung
im Bereich der Abfallwirtschaft empfohlen. Der Kreisausschuss hat dieses
in seiner jüngsten Sitzung am 18.6.2001 jetzt bestätigt. Ab dem 01.01.2002 werden die von der Kreisverwaltung bisher wahrgenommenen Pflichtaufgaben in der Abfallwirtschaft auf die Gesellschaft für Abfallwirtschaft mbH (GfA ) übergehen, z. B. Druck und Versandt der Müllgebührenbescheide, Ausgabe und Tausch der Mülltonnen, Beschwerdemanagement, organisatorische Absprachen mit Fa. Rethmann zur Müllabfur im Kreisgebiet. Ausgenommen hiervon bleiben allein rein hoheitliche Aufgaben ( Kalkulation der Gebühren, Vorbereitung der Satzungsbeschlüsse des Kreistages ) Für die hiervon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ein Personalgestellungsvertrag erarbeitet, sodass sie zwar weiter der Kreisverwaltung angehören aber ihre Aufgaben ab dem 01.01.2002 bei der GfA wahrnehmen werden. Voraussichtlich im Bürgeramt der Stadt Lüneburg wird der neue Service der GfA dann untergebracht werden. Dieser Entscheidung vorangegangen sind ausführliche Untersuchungen einer eigens zu diesem Zweck eingesetzten Arbeitsgruppe innerhalb der Kreisverwaltung. Die Kreisverwaltung erwartet von dieser Umorganisation indirekte Einspareffekte innerhalb der Kreisverwaltung, da dann sicher eine Reihe von Diensträumen zusätzlich für noch vorhandene Außenstellen zur Verfügung stehen. Ferner wird zu prüfen sein - nach Ablauf des Vertrages mit der Fa. Rethmann in 5 Jahren - auch die Müllabfuhr in die Verantwortung der Gesellschaft für Abfallwirtschaft zu geben. Dann erhielten die Bürger in Stadt und Landkreis diesen Service aus einer Hand. Auf dem Weg zu diesem Ziel hat der Landkreis jetzt die Weichen gestellt. -lkr- 11.07.2001 |
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