Greenpeace wehrt sich gegen Überprüfung der Gemeinnützigkeit
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| Hamburg. Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace haben das moralische und legitime Recht, friedlich gegen den verantwortungslosen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken zu protestieren, kommentiert Fouad Hamdan, Sprecher von Greenpeace Deutschland, die Forderung der norddeutschen Innenminister, angesichts der Castor-Proteste die Gemeinnützigkeit von Umweltverbänden zu überprüfen: "Greenpeace und andere Nichtregierungs-Organisationen sind in unserer Demokratie eine Kontrollinstanz zum Schutz der Umwelt, die so von vielen Menschen gewünscht und unterstützt wird." |
![]() Mit diesem Schiff, dass die Polizei auf der Elbe bei Bleckede aufbrachte, gelang es 45 Greenpeace-Aktivisten, ihre Schlauchboote bis zur Jeetzelmündung zu schmuggeln. Foto: -wh- |
| Aktivisten der Umweltschutzorganisationen Greenpeace und
Robin Wood hatten den letzten Castor-Transport mit ihren Aktionen erheblich
verzögert. So war es rund 45 Greenpeace-Aktivisten aus 15 Ländern gelungen,
mit einem Schiff ihre Schlauchboote von der Polizei zunächst unbemerkt
bis an die Jeetzelmündung zu schaffen. Von dort aus starteten die Umweltschützer frühmorgens auf der Jeetzel zur Blockade einer Bahnbrücke bei Seerau. Mit Spezialleitern gelangten sechzehn Kletterer auf die Brücke. Einige hängten sich mit Seilen und Stahlringen direkt an die Gleise über den Fluß und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Stop Castor". Andere verschanzten sich im Gleisbett. Erst nach rund sechs Stunden war es Beamten von Polizei und Bundesgrenzschutz gelungen, die Besetzung der Brücke zu beenden. -aj- 10.04.2001 |
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