Pressemitteilung der AKWNEE,
Hamburg den 06.11.01
CASTOR in der heißen Phase -
Hamburger sind mit im Wendland

 
Nun steht es wohl fest: der Castor soll am 12.11.01 aus der französischen sogenannten "Wiederaufbereitungsanlage" (WAA) La Hague nach Gorleben rollen.

Aus Hamburg wird zusammen mit Bremen und Berlin zu dem sogenannten "Nord-Camp" mobilisiert. Es wird nördlich der Schienenstrecke Lüneburg-Dannenberg zwischen Dahlenburg und Hitzacker liegen.
Dort wollen wir einen sozialen Ort schaffen indem wir Widerstand leben.
Das Camp reiht sich in den Widerstand vor Ort in das "Schienenkonzept 50 + 20" (50 km Schiene und 20 km Straße) ein.
Das Konzept war schon im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich und wird nun noch durch Aktionen und Demonstrationen von der deutsch-französischen Grenze durch das gesamte Bundesgebiet ergänzt. Durch die vielen erfolgreichen Blockaden der WAA Castoren durch Hamburg haben sich neue Hamburger Gruppen gebildet, die die Erfahrungen von der Schiene hier, nun ins Wendland dort tragen werden.
Die letzte große Mobilisierungsveranstaltung von der hamburger Anti-Atom-Gruppe "Sand" wird es im Rahmen des Wöchentlichen Anti-Castor-Cafés in der "Roten Flora" geben.
Am Do. 08.11.01 um 19.35 Uhr Rote Flora, Schulterblatt 71:
Infos und Lieder zum Widerstand mit "Klaus dem Geiger", der neuste Stand der Planungen der Camps und der Großen Auftakt-Demo in Lüneburg am Sa. 10.11.01.

08.11.2001
 
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