Kontroverse Diskussionen über Resolutionen |
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| Wendisch Evern. Einmal mehr hatte sich der Rat der Samtgemeinde
Ostheide mit Resolutionen zu Atomtransporten der Gruppen SPD/Grüne und
CDU/Klein zu beschäftigen und im Grunde genommen war es vorgezeichnet,
dass man sich auch dieses Mal nicht auf eine gemeinsame Resolution einigen
würde. Meinhard Perschel, CDU, machte unmissverständlich deutlich, dass die Atomtransporte nicht zu verhindern seien, im Gegenteil, auf dem 76. Deutsch-Französischen Gipfel in Vittel am 10. November 2001 wurde klar, dass noch für weitere zehn Jahre Atomtransporte nach Gorleben rollen werden. Er forderte in seiner Resolution mehr Aufklärung über die Maßnahmen und deren Ablauf von der Bundesregierung, denn nur durch eine ehrliche Informationspolitik können die berechtigten Ängste der Bevölkerung abgebaut werden. Heinz Ehrlich, SPD, dagegen, fordert das Land Niedersachsen und die Bundesregierung auf, zukünftig keine Atommülltransporte mehr in das völlig ungeschützte Zwischenlager Gorleben zu genehmigen und durchzuführen. Die SPD/ Grüne-Gruppe wendet sich grundsätzlich gegen Atomtransporte. Dr. Gisela Nolte, Grüne, weist auf die vielfältigen Probleme der Atomtransporte hin. Wir wollen keine Atomtransporte in unserer Region. Dr. Markwardt, CDU: Sie wissen doch selbst, dass wir die Transporte nicht verhindern können. So ging es zwischen den einzelnen Gruppen hin und her - und jede hatte im Grunde von ihrer Ansicht aus gesehen recht. Doch zum Abschluss war es so wie vorausgesehen, es gab auch beim zweiten Anlauf keine gemeinsame Resolution. Die Gruppe SPD/Grüne brachte ihre Resolution, die auf den grundsätzlichen Verzicht von Atomtransporten baute, durch. -cv- 29.12.2001 |
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