BI Umweltschutz fordert Aussetzung aller Castortransporte |
|
Der niedersächsische Innenminister Heiner Bartling (SPD) gibt sich uneinbedruckt: die
Vorbereitungen für die nächsten Gorleben-Castoren liefen nach Angaben der
Nachrichtenagentur AP "wie bisher", er sehe trotz der Terroranschläge in den USA im
Moment keine Einschränkungen.
Am 5./6. November soll der nächste Castorkonvoi mit
sechs Behältern aus der französischen Plutoniumschmiede La Hague ins atomare
Zwischenlager auf dem Schienenweg nach Dannenberg und am Tag darauf die letzten
rund 20 Straßenkilometer nach Gorleben rollen.
BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: "Es ist der
Zeitpunkt gekommen, innezuhalten. Business as usual kann es bei dieser Gemengelage
aus Entsetzen über die Anschläge und Angst vor den bevorstehenden Militärschlägen
und ihren unabsehbaren Folgen nicht geben." Unterstützung findet die
Atomkraftgegner/innen durch die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Deren Vorsitzender
Konrad Freiberg verlangte gegenüber der "Stuttgarter Zeitung" unter Verweis auf die
erhöhten Sicherheitsbestimmungen nach den Terroranschlägen in den USA die
Aussetzung aller Castor-Transporte in diesem Jahr. |
| [Castor-Info] [Startseite Luene-Info] |