Castorstopp gefordert |
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Über 400 Menschen haben am Sonntagnachmittag vor dem Zwischenlager Gorleben
gegen weitere Castortransporte demonstriert. Mit Traktoren versperrten Bauern die
Zufahrt. Aus Protest gegen die Desinformationspolitik von Behörden und
Betreibergesellschaft errichteten die Demonstranten einen symbolischen
Strahlenschutzwall vor der Einfahrt. Anlass war der Störfall bei der Einlagerung der sechs Behälter am 2. April, den die Atomkraftgegner als gravierend einstufen, während das niedersächsische Umweltministerium nicht einmal kommunale Gremien verständigte. "Die Behälterwände stehen unter großem Druck, weil die Ausdehnung der Morderatorstäbe in den Wänden falsch berechnet wurde", mutmaßt die BI Umweltschutz.
Mögliche Folge ist eine Rissbildung. "Schon kleine Erschütterung beim Transport
derartiger Behälter können schwerwiegende Folgen haben", warnt die Bürgerinitiative,
auch die Langzeitsicherheit der abgestellten Behälter stehe in Frage. "Frau Merkel hat
bereits einen Castorstopp verfügt wegen der äußerlichen Kontamination der Behälter,
jetzt geht es um das verpfuschte Castorkonzept insgesamt, der Bundesumweltminister
Jürgen Trittin muss handeln, die Castoren müssen aus dem Verkehr gezogen werden",
fordert die BI |
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