UWG erhofft politische Initiative

 
Bemerkenswerte Nachdenklichkeit bei Ministerpräsident Gabriel
gel Gorleben. »Eine bemerkenswerte neue Nachdenklichkeit» hat die UWG-Kreistagsfraktion nach dem Castor-Transport nach Gorleben bei Niedersachsens Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel ausgemacht. Die UWG beruft sich dabei auf ein Interview Gabriels mit dem Nachrichtenmagazin »Spiegel».

Die UWG hofft, dass Gabriels geäußerte Erkenntnisse »eine politische Initiative der Landesregierung ankündigen, dazu geeignet, konkrete Alternativen zu Gorleben aufzuzeigen und damit den von Herrn Gabriel beklagten Vertrauensmangel in die Politiker ein Stück weit zu reparieren.» Die UWG begrüßt die Gabriel-Äußerungen in dem Interview, besonders die Bemerkung, dass Gorleben politisch nicht durchsetzbar sei.

Zu Recht kritisiere Gabriel den unvollständigen Energiekonsens und mahne eine »glaubhaft beherrschbare Entsorgung» an. Dr. Schwarze für die UWG: Wenn Gabriel die Organisation von permanenten Belagerungszuständen mit seinem Amt für unvereinbar halte, so treffe sich das mit dem Grundbedürfnis der Wendländer.
(Pressemitteilung der Elbe-Jeetzel-Zeitung)
07.04.2001

 
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