Polizei gibt Lügen zu |
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Der Gesamt-Einsatzleiter der Polizei beim Castor-Transport gibt
Falschinformationen im Zusammenhang mit angeblich beim C-Transport
gegen Polizisten geplanten Säureattentaten zu.
Hans Reime hat zugegeben seine ihm unterstellten Beamten zu Unrecht vor Säureattentaten gewarnt zu haben. Er gibt auch zu, das es nie solche Anschläge im Wendland gab (wie z.B. im Zusammenhang mit der Kesselung der Esso-Wiese am Mittwoch behauptet wurde). Das einzige was er wußte war, dass aus der Region in zeitlicher Nähe zum C-Transport Essigsäure in größerer Menge geordert worden war. Dass die Lieferung aber für eine Kläranlage bestimmt war hat er erst jetzt mitbekommen, wo das Dementi eh keinen mehr interessiert. Diese Richtigstellung wird aber sicher nicht eine solche Verbreitung finden, wie die Hetze gegen die Anti-AKW-Bewegung, die mit den angebliche geplanten Säureanschlägen verbreitet wurde.
Und zur Dokumentation noch ein Auszug aus einer AP-Mitteilung: ....
Er habe deswegen in einem Fernschreiben an die Einsatzleiter vor möglichen
Angriffen der Demonstranten mit Säure gewarnt, erklärte Reime. Es sei dann die
Entscheidung eines Beamten vor Ort gewesen, diese Warnung in einer
zugespitzten Situation per Lautsprecher an die Polizisten weiterzugeben.
Kritik am Verhalten der Polizei während des Einsatzes übte die Aktion
x-tausendmal quer. Die Polizei habe vor dem Transport auf Plakaten zum
Gewaltverzicht aufgerufen, sei dann aber bei gewaltfreien Blockaden ohne
Vorwarnung auf sitzende Leute mit dem Schlagstock losgegangen, sagte
Sprecher Jochen Stay. |
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