Castor-Transport hat Grenze passiert - Bolckaden im Grenzgebiet

 
Der Castor-Transport von Frankreich nach Gorleben hat die BRD erreicht. Die sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen passierten um 14.30 Uhr die Ortschaft Maximiliansau-West.

Im Grenzgebiet hielten sich zu diesem Zeitpunkt etwa 300 Castor-GegnerInnen auf. Zwei Gruppen gelang es bei Maximiliansau-West, die Gleise zu besetzen. Zunächst blockierte eine Kleingruppe von 15 Personen die Strecke, diese wurden von der Polizei abgedrängt.

Ein zweite Gruppe von ca. 50 AtomkraftgegnerInnen blockierte danach für 15 Minuten die Gleise. Diese Gruppe wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Der Transport wird für die Nacht in Lüneburg erwartet. AtomkraftgegnerInnen haben an der Strecke weitere Proteste angekündigt.
(Pressemitteilung der Agentur 70)
12.11.2001

 
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