Polizei verschärft den Druck auf die Castorgegner |
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In den frühen Morgenstunden hat die Bezirksregierung das Camp in der Nähe der Castorbahngleise bei Pussade wieder verboten. Obwohl das zuständige Gericht in einem Bescheid vom 6.11. die erste Verbotsverfügung aufgehoben hatte und die Castorgegner heute morgen das Camp beziehen wollten, verbot der zuständige Referatsleiter in der Lüneburger Bezirksregierung Herr Verleger erneut das Betreten des Geländes. Pikantersweise wurde die Verbotsverfügung nicht von der Bezirksregierung unterschrieben und verbreitet sondern von einem Mitglied der Einsatzzentrale der Polizei.
Unterdessen hat die Polizei mehre Busse, die aus Berlin auf der Fahrt zur Kundgebung in Lüneburg waren, an der Grenze zum Wendland gestoppt. Ein großes vermummtes Polizeiaufgebot durchsuchte alle Busse und schaffte alle Businsassen in die Gefangenensammelstelle Neu-Tramm. Diese massiven Eingriffe verstärken den Eindruck, dass allein die Polizei entlang der Castortransportstrecke bestimmt, was erlaubt und was verboten ist - Grundrechte hin oder her.
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