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Heinz Sielmann - Ein Leben für die Natur
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Museumsdirektor Dr. Ronny Kabus eröffnete in Anwesenheit von Prof. Heinz Sielmann die Ausstellung "Heinz Sielmann - Ein Leben für die Natur" vor über 250 Gästen im Ostpreußischen Landesmuseum.
Das große Interesse des (zum Teil stehenden) Publikums verdeutlicht den Bekanntheitsgrad Prof. Heinz Sielmanns. Vom Verhaltensforscher zum Naturschützer, steht Prof. Heinz Sielmann für die Bewahrung unserer natürlichen Lebensräume. Die Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum ist auch ein Bekenntnis Prof. Sielmanns zu seiner Heimat Ostpreußen. |
![]() Dr. Ronny Kabus, Museumsdirektor im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg |
| Dr. Christoph Hinkelmann (Ostpreußisches Landesmuseum), der die Ausstellung konzipierte, erinnerte an die Fernsehserie "Expeditionen ins Tierreich", die eine ganze Generation beeinflußte und auch seinen eigenen Werdegang. | |
![]() Dr. Christoph Hinkelmann konzipierte die Ausstellung |
In diesen Fernsehsendungen wurde um die Andersartigkeit der Tiere geworben. Prof. Sielmann hat damit einen wichtigen Beitrag zur ethischen Diskussion geleistet.
Im Herbst 1999 als Prof. Heinz Sielmann im Ostpreußischen Landesmuseum die Ausstellung "Horst Siewert Meisterfotograf, Tierfilmer und Wildbiologe" eröffnete, wuchs im Kollegium die Idee, eine Sonderausstellung über das Leben und Werk Heinz Sielmanns im Ostpreußischen Landesmuseum zu gestalten. |
| Sielmann, in den dreißiger Jahren von Siewert, der 1943 auf Kreta verstarb, beeinflußt, führte dessen Werk auf Kreta fort. "Siewert hat sein Leben gerettet". Durch diese Umstände wurde Sielmann statt an die Ostfront nach Kreta geschickt. | |
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Durch die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit des Lebens und Werkes Heinz Sielmanns, war die Ausstellungsgestaltung eine echte Herausforderung.
Mit der Idee wuchsen auch die vielen begeisterten Mitgestalter und Helfer. Auch Prof. Heinz Sielmann und seine Frau Inge Sielmann selbst, haben durch positive Mitarbeit die Ausstellung mitgestaltet. Nicht zuletzt haben verschiedene Naturkundemuseen und Filmmuseen zur Realisierung beigetragen. |
![]() Prof. Heinz Sielmann führt seine Kameras vor |
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In einer Museumsausstellung besteht die Möglichkeit "ausgewählte Geschichten, Bilder, Ereignisse, Objekte... " festzuhalten, die in Filmen oder Videos in Bildern sekundenschnell an uns vorbeiziehen. Im Museum können Gegenstände wie Kameras und Ausrüstung usw. die zur Erstellung eines Tierfilms benötigt werden, gezeigt und erlebbar werden. | |
![]() Modell: Feldhamster im unterirdischen Bau |
Die Ausstellung kann einen Überblick über die Fülle der Tierarten bieten, die Prof. Heinz Sielmann und sein Team in etwa 60 Jahren aufgenommen haben und über deren Lebensweise wir durch die Arbeit heute mehr wissen als früher.
"Es sind nicht nur große, spektakuläre, exotische oder sagenumwobene Tiere, sondern auch ganz kleine, z.B. Flöhe oder ganz "normale" Tiere unserer Heimat wie Eichhörnchen oder Mäuse." |
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Diese altbekannten Tiere wurden vorgestellt und "neu erkannt". Gesendet wurden 152 Sendungen für den NDR und 20 nachfolgende Sendungen im Privatfernsehen. Die Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum ergibt sich aus dem Leben des Tierforschers Heinz Sielmann. Sein Vater war ein heimatliebender Ostpreuße. Heinz Sielmann ist mit sieben Jahren nach Ostpreußen gezogen, Königsberg war seine Heimatstadt. Schon während der Schulzeit, auf der Pirsch als Primaner, begannen Heinz Sielmanns Beobachtungen der "Wiesenvögel". Seit 1948 hat Heinz Sielmann auch Fäden zur Lüneburger Heide gespannt... mit Inge Sielmann, (Inge Witte, arbeitete 1948 in Hamburg beim damaligen NWDR ), die ihn bis heute durchs Leben begleitet.
Die Ausstellung über das Leben und Werk Heinz Sielmanns
und zwei Werke von Beuys. Sielmann und Beuys verband eine Freundschaft, die getragen wurde durch die beidseitige Liebe zur Natur. Die umfangreiche Ausstellung mit zahlreichen Bildtafeln, vielen Ausstellungsobjekten, z.B. Kamaras, Beobachtungszelt, Tierdarstellungen usw. ist unglaublich "nah dran" und sehenswert. |
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Sie veranschaulicht erlebnisreich das umfangreiche Schaffen und Leben Heinz Sielmanns für die Natur. Per Bildschirm werden die Sendungen: "Mit der Kamera auf der Pirsch" (NDR 1988) und "Guter Abend wünscht...Heinz Sielmann" (MDR, 1999) gezeigt. In einem "Beobachtungszelt" kann man Filmausschnitte von Prof. Sielmann und seinen Mitarbeitern (aus dem Sielmann Archiv der Heinz Sielmann Stiftung (Tier- und Naturstifung)) sehen. |
![]() Filmrollen |
![]() Prof. Sielmanns Kamera... |
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| Die Ausstellung läuft vom 09. Juni bis 21. Oktober 2001 im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg Öffnungszeiten: | |
| 08.06.2001 |