| Februar 2003
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Aktuelles aus Lüneburg |
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"Weite und Licht - Norddeutsche Landschaften" ...endlich auch in Lüneburg zu sehen
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Die NDR-Ausstellung "Weite und Licht - Norddeutsche Landschaften", die ab 09.02.2003 im Museum für das Fürstentum Lüneburg zu sehen sein wird, ist eine Ausstellung der besonderen Art.
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| Die Geschichte dieser Ausstellung beginnt schon nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Norddeutsche Rundfunk hat, wie andere ARD-Häuser auch, seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland Kunst gesammelt und die Räume der Anstalt damit geschmückt. Je nach Geschmack des Abteilungsleiters oder des Intendanten wechselten die Bilder. Es sammelte sich Einiges im Laufe der Zeit an, so dass sich "jeder aus dem Fundus bedienen konnte."
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Günter Grass: Auf beiden Seiten des Kanals: Rapsblüte
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| Es gab sicherlich nicht wenig NDR-MitarbeiterInnen, die etwas traurig waren, als sich die Idee
entwickelte, eine Sammlung, die Norddeutschen Landschaften, auszugliedern.
Sie mussten "ihre" Bilder wieder abhängen. Zuerst wurden 25 Bilder ausgesucht und dann auch einige dazugekauft. Inzwischen sind es um die 100 Bilder, die ausstellungsfähig sind. |
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 Otto Brix "Abendstimmung über Bardowick"
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Der NDR ist der einzige Sender, der Teile seines Bestandes durch das
Sendegebiet auf Reisen schickt.
Die Arbeiten stammen alle aus der Zeit des 19. Jahrhunderts bis heute.
Alle Stilrichtungen, und Techniken sind vertreten. Berühmte Künstler stehen neben weniger bekannten, von denen die Organisatoren glauben, dass sie sich in einer gültigen weise mit dem Thema Landschaft auseinandersetzen.
Die Ausstellung bietet einen Blick auf die ganze Kunstgeschichte des vorigen Jahrhunderts. Sie ist somit besonders interessant für Schulklassen.
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Dr. Rudolf Großkopf, Kunstbeauftragter des NDR, verantwortlich für die Zusammenstellung, Organisation und Hängung der Sammlung, war früher politischer Journalist und beschäftigt sich seit 15 Jahren mit Kunstthemen. Der 65-jährige bezeichnet sich selber als "kunstinteressierter Freak".
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Der NDR will mit dieser Ausstellung deutlich machen, dass er seinen Kulturauftrag über das existierende Kulturprogramm hinaus bereichert und ernst nimmt. Er verdeutlicht seine Verwurzelung in der Landschaft, in der er zu Hause ist und leistet somit einen Beitrag zur norddeutschen Identität, einem erneuerten Heimatgefühl.
Dr. Rudolf Großkopf, Kunstbeauftragter des NDR und Organisator der Ausstellung, hier bei einer Bilderläuterung
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| In Zeiten von Individualisierung und Globalisierung ist Heimat wichtiger als je zuvor. Landschaftsbilder können das Heimatgefühl vertiefen.
Wer Heimat hat, der kann Globalisierung und Individualisierung leichter bewältigen. Es bedarf eines modernisierten Heimatbegriffs. Dazu kann Kunst einen Beitrag liefern. Gerade die Landschaftsmalerei.
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Mattheus Deichelbohrer, "Eisbruch"
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Im Museum für das Fürstentum Lüneburg werden ca. 55 Bilder ausgestellt.
Es werden nicht nur idyllische Heimatdarstellungen, sondern auch kritische Betrachtungen zu sehen sein. Landschaftsbetrachtungen, die verdeutlichen, dass der Mensch nicht immer liebevoll mit seiner Landschaft umgeht.
Je nach Region wird die Kunstsammlung des NDR neu zusammengestellt.
In Lüneburg ist die Ausstellung eingeteilt in:
Bilder von Künstlern aus der Region Lüneburg, eine klassische Abteilung, Worpswede, dann spätere kritische Landschaftsdarstellungen und Graphiken.
Das Museum für das Fürstentum Lüneburg stellt dem NDR eine Dauerleihgabe zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um ein Bild von Otto Brix "Abendstimmung über Bardowick", Öl auf Holz, 1934. (siehe oben)
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| Auch ein Bild von Mattheus Deichelbohrer steht dieser Kunstausstellung von nun ab als Dauerleihgabe zur Verfügung:
Mattheus Deichelbohrer, "Eisbruch", Öl auf Holz", 1982
Verpassen Sie nicht diese einmalige Zusammenstellung "Norddeutscher Landschaften". Der rege Zulauf in den elf Städten, in denen die Ausstellung bisher Station gemacht hat, verdeutlicht, dass der NDR den Nerv der Zeit getroffen hat.
Die Ausstellung im Museum für das Fürstentum Lüneburg ist zu sehen vom
09.02. bis 16.03.2002
Di - Fr von 10.00 bis 16.00 Uhr
Sa - So von 11.00 bis 17.00 Uhr
06.02.2003
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